ASUS A7V880

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Motherboard

[Bearbeiten] Mainboard spezifische Kerneleinstellungen

Wie man Kerneleinstellungen vornimmt und diesen dann übersetzt steht ausfürlich in dem Howto für manuelles Kompilieren eines Kernels. Hier sind lediglich Informationen über die speziellen Hardwaretreiber verfügbar.

Device Driver --->

  ATA/ATAPI/MFM/RLL support  --->
         <*>         VIA82CXXX chipset support #PATA-Unterstützung

  SCSI device support  --->
         SCSI low-level drivers  --->
                [*] Serial ATA (SATA) support
                <M>   VIA SATA support #SATA-Unterstützung

  Networking support  --->
         Ethernet (1000 Mbit)  --->
                <M> New SysKonnect GigaEthernet support (EXPERIMENTAL) #Netzwerkkartentreiber 1
                <M> Marvell Yukon Chipset / SysKonnect SK-98xx Support (DEPRECATED) #Netzwerkkartentreiber 2

  Character devices --->
         <M> /dev/agpgart (AGP Support)
         <M>   VIA chipset support #AGP-Support

  I2C support  ---> #Siehe Bemerkung unterhalb dieses Kastens
         I2C Hardware Bus support  --->
                <M> ISA Bus support
                <M> VIA 82C586B
                <M> VIA 82C596/82C686/823x
         Hardware Sensors Chip support  --->
                <M> ITE IT87xx and compatibles

  Sound  --->
         Advanced Linux Sound Architecture  --->
               PCI devices  --->
                      <M> VIA 82C686A/B, 8233/8235 AC97 Controller #Soundkartentreiber

Von den beiden Netzwerkkartentreibern bitte nur einen auswählen. Treiber 1 bietet eine bessere Performance und ist dem zweiten zu bevorzugen. Bezüglich I2C Support sind unter Auslesen von Temperatur, Lüfterdrehzahlen und Netzteilspannungen weitere Informationen verfügbar.

[Bearbeiten] spezielle Mainboardeigenheiten

[Bearbeiten] Netzwerkkartenmodul

Wenn man den 2. Treiber benutzt, dann wird das Netzwerkkartenmodul beim Booten nicht von coldplug geladen, man muss es also der /etc/modules.autoload.d/kernel-2.6 hinzufügen:

echo sk98lin >> /etc/modules.autoload.d/kernel-2.6


[Bearbeiten] Temperatursensoren

[Bearbeiten] /etc/conf.d/lm_sensors

Zuerst wie in Auslesen von Temperatur, Lüfterdrehzahlen und Netzteilspannungen beschrieben sensors-config ausführen.

Bei einem Kernel älter als 2.6.12 braucht das Modul it87 das Argument "force_it87=9191,0x0c00" damit man sich die Temperaturen anzeigen lassen kann. Dazu editiert man die /etc/conf.d/lm_sensors wie folgt:

nano /etc/conf.d/lm_sensors

MODULE_2=it87
MODULE_2_ARGS=force_it87=9191,0x0c00

Wichtig ist, dass die Nummern hinter MODULE_ übereinstimmen.

[Bearbeiten] /etc/sensors.conf

Die Datei sollte man sichern, da sie Tipps und Tricks bietet, wenn man sie bearbeiten möchte. Alternativ gibt es sie hier. Dazu führt man folgende Schritte aus:

mv /etc/sensors.conf /etc/sensors.conf.sample

Nun erstellt man sich eine neue:

nano /etc/sensors.conf

Und kopiert folgendes hinein:

chip "it8712-*"
   label in0 "VCore 1"
   ignore in1
# in1 ist die Vcore 2, die bei Sockel A nicht existiert.
   label in2 "+3.3V"
   label in3 "+5V"
   label in4 "+12V"
   ignore in5
# in5 ist die -12V Leitung. Diese ist nicht angeschlossen.
   ignore in6
# in6 ist die -5V Leitung und bei ihr gilt das gleiche wie bei in5.
   label in7 "Stdby"
   label in8 "VBat"

   set in0_min 1.65 * 0.95
   set in0_max 1.65 * 1.13
   set in2_min 3.3 * 0.95
   set in2_max 3.3 * 1.05
   set in3_min 5.0 * 0.95
   set in3_max 5.0 * 1.05
   set in4_min 12 * 0.95
   set in4_max 12 * 1.05
   set in7_min 5 * 0.95
   set in7_max 5 * 1.05

   ignore  vid

   compute in0 -0.07+@ , @+0.07
   compute in2 -0.05+@ , @+0.05
   compute in3 ((7.1/10)+1)*@ , @/((7.1/10)+1)
   compute in4 ((29.4/10) +1)*@ , @/((29.4/10) +1)
   compute in7 ((2.3/10)+1)*@ , @/((2.3/10)+1)

   set sensor1 2
   set sensor2 2

   label temp1       "CPU Temp"
   set   temp1_over  60
   set   temp1_low   15
   label temp2       "M/B Temp"
   set   temp2_over  45
   set   temp2_low   15
   ignore temp3

   label fan1  "CPU Fan"
   set fan1_min 0
   label fan2  "NT Fan"
   set fan2_min 0
   ignore fan3
# Das Mainboard besitzt zwar 3 Molex-Anschlüsse, es können aber nur zwei die Umdrehungswerte abfragen. Ein Blick in das Handbuch verrät, welche das sind.

Die Kommentare kann man getrost löschen. Nun führt man als root sensors -s aus und erhält mit sensors korrekte Werte. Ein Blick in das BIOS kann Vergleichswerte liefern. Wie ersichtlich, wurden von mir mit Hilfe der Sensors.conf die von sensors ausgegebenen Werte an die Standardwerte angeglichen. Mein BIOS zeigt mir in der Tat Abweichungen auf allen Stromleitungen, die meines Erachtens auf Ungenauigkeiten im Chip zurückzuführen sind.

[Bearbeiten] Booten von S-ATA

Dazu muss man im Bios den S-ATA Bootrom aktivieren und im Kernel folgende Einstellungen treffen:

File systems  --->  
  Partition Types  --->
    [*] Advanced partition selection
    [*]   PC BIOS (MSDOS partition tables) support

Natürlich muss dann der S-ATA Treiber fest in den Kernel einkompiliert werden.


--Misterjack 22:43, 4. Mai 2005 (GMT)

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