Amule ohne X
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| amule | |
| ed2k- und Kademlia-Client
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| Entwickler | aMule Project |
| Kategorie | net-p2p |
| Lizenz | GPL |
| Webseite | www.amule.org |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Einleitung
Dieses Howto beschreibt die Installation von amule ohne X. Amule bietet ein Webinterface sowie einen Daemon an, mit dem man es bequem auf einem Server im LAN installieren und von jedem Rechner im LAN verwenden kann. Die Freigabe der heruntergeladenen Dateien erfolgt dann über CIFS, NFS oder andere Netzwerkdateisystem.
[Bearbeiten] Installation
Damit portage die notwendigen amule-Komponenten baut, sind bestimmte useflags nötig. Diese schreiben wir in die package.use:
| Code: USE-Flags in die package.use eintragen |
echo "net-p2p/amule -gtk remote daemon" >> /etc/portage/package.use |
Im Anschluss daran sollte ein:
| Code: Emergen von amule |
emerge amule |
reichen, um die nötigen Komponenten zu bauen und zu installieren. Während der Installation wird ein Benutzer "p2p" mit dem Homedir "/home/p2p" angelegt.
[Bearbeiten] Konfiguration
Während der Installation wurden zwei Config-Datein in /etc/conf.d/ installiert: amuled und amuleweb
Diese beiden können wir nun mit einem Editor unserer Wahl (hier vi) anpassen:
| Code: Anpassen der Config-Dateien |
vi /etc/conf.d/amule{d,web}
|
Die bereits vorhandenen Einstellungen können, bis auf "AMULEPWD" und "WEBPWD", belassen werden. "AMULEPWD" ist das Passwort welches das Webinterface benutzt um mit dem amule-Daemon zu kommunizieren. Es muss hier im Klartext stehen. Das Passwort ist also das, welches ihr weiter unten mittels "ECPassword" setzt.
Jetzt fehlt noch die Konfiguration von amule selbst. Zuerst erstellen wir einen neue Standardkonfiguration (als root):
| Code: Erstellen der amuled-Konfiguration |
amuled -r |
Die dabei auftretenden Fehler können ignoriert werden. Nun brauchen wir den md5-Hash des Passwortes, dass wir soeben in der Config angegeben haben. Diesen erzeugen wir mittels der folgenden Befehle:
| Code: md5-Hash erzeugen |
echo -n EUER_GEHEIMES_PASSWORT | md5sum | cut -d ' ' -f 1 |
Nun muss in der amule.conf der Wert für "AcceptExternalConnections" auf 1 und "ECPassword" gesetzt werden:
| Code: Setzen von AcceptExternalConnections und ECPassword |
vi /root/.aMule/amule.conf Suchen von "AcceptExternalConnections" Setzen von "AcceptExternalConnections" auf 1 Suchen von "ECPassword" Setzen von "ECPassword" (der soeben erzeugte md5-Hash) Speichern und schließen |
Nun verschieben wir die erstellten Konfigurationsdateien nach /home/p2p/ und passen die Berechtigungen an:
| Code: Verschieben der Konfiguration |
mv /root/.aMule /home/p2p/ chown p2p:p2p /home/p2p -R |
[Bearbeiten] Daemon und Webinterface starten
Den Daemon starten wir mittels:
| Code: Starten des Daemons |
/etc/init.d/amuled start /etc/init.d/amuleweb start |
Nachdem beide Prozesse erfolgreich gestartet wurden, könnt ihr nun mit eurem Browser über den Port 4711 auf das Webinterface zugreifen.
[Bearbeiten] Nacharbeiten
Zuerst solltet ihr die Optionen im Webinterface anpassen. Dort könnt ihr jedoch nur sehr wenige Einstellungen anpassen. Alternativ könnt ihr natürlich auch die amule.conf in "/home/p2p/.aMule/" anpassen. Da die heruntergeladenen Dateien nun alle auf eurem Server landen, wäre ein Freigabe des Verzeichnisses "/home/p2p/.aMule/Incoming" noch ganz gut.
