Apple Power Mac G4 MDD (M8689LL/A)

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Power Mac G4 (Mirrored Drive Doors) Model No. M8689LL/A

Spezifikation:

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Ich habe das Gerät gebraucht bekommen und weiß daher einige Daten nicht, etwa das genaue Baujahr bzw. den Auslieferungszeitpunkt sowie den Preis. Das ist jedoch sicher leicht im Internet zu recherchieren, mich persönlich hat es jedoch nicht interessiert.

Das vorinstallierte Mac OS X ist Version 10.3.9 alias Panther, das ja schon einige Jahre auf dem Buckel hat und für viele der aktuellen Mac OS-Programme nicht mehr geeignet ist. Außerdem hat Apple die Unterstützung mit Erscheinen von Mac OS X 10.5 alias Leopard eingestellt.

Ich bin jedenfalls mit nunmehr meinem DualG4 sehr zufrieden und verwende ihn als Familien-Computer, zum Surfen und zum Verfassen von Texten in OpenOffice, aber auch zum Spielen und für die Haushaltsbuchführung, sowie für's Internet-Banking.

[Bearbeiten] Modifikationen zur Spezifikation

Die folgende Liste zeigt Hardware-Abweichungen gegenüber der von Apple ausgelieferten Ausstattung.

Hardware Auslieferungszustand Aufrüstung / Modifikation
RAM (PC2700) 256 MB (1 × 256 MB DIMM) 2048 MB (4 × 512 MB DIMMs)
Festplatte (ATA/100) 80 GB (7200UpM) 180 GB (7200UpM)
Optisches Laufwerk (ATAPI) Pioneer DVR-104PD (SuperDrive) LG GSA-H55N (SuperMulti)
Erweiterungskarten (PCI, 64-bit, 33 MHz) keine / 4 leere Steckplätze
  1. D-Link DU-520 5-port USB 2.0 PCI Adapter (PCI, 32-bit)
  2. Creative Sound Blaster AudioPCI 128 (PCI, 32-bit)
  3. leer
  4. leer
  • Der großzügige Arbeitsspeicher ist natürlich eine wahre Freude, auch wenn 2 GB heutzutage (2008-01) schon zum Standard zählen, was der maximal möglichen Ausstattung des Power Mac G4 MDD entspricht.
  • Die Festplatte mit 180 GB zählt heute auch sicher nicht mehr zu den wirklichen Größen, für das Betriebssystem und die Benutzerdaten reicht es jedoch allemal. Es lassen sich noch drei weitere Standard-ATA/100-Festplatten, wie sie in jedem mit PATA betriebenen PC zu finden sind, einbauen.
  • Der SuperMulti-Brenner von LG war mir wegen der DVD-RAM-Unterstützung ein Anliegen. DVD-RAM ist einfach das Format für die Datenarchivierung (z. B. Digitalfotos), weil nur DVD-RAM-Medien laut Spezifikation mindestens 30 Jahre halten müssen, die meisten anderen Medien (auch Festplatten!) hingegen schon viel früher zu Datenverlust neigen. Die entsprechend korrekte Lagerung der DVD-RAM-Medien ist natürlich vorausgesetzt.
    Außerdem war das originale Laufwerk leider defekt und hat kein Medium akzeptiert.
  • Die USB-2.0-Aufrüstung war ebenfalls ein Muß, da ich einige externe USB-2.0-Festplatten mein Eigen nenne. Apple setzt traditionsgemäß auf FireWire, doch IEEE-1394-Festplatten sind rar und außerdem teuer... und FireWire-Schnittstellen finden bei PCs generell schlechtere Verbreitung als USB-Schnittstellen.
  • Das Audio-Problem (der ALSA-Treiber funktioniert zwar, die Tonqualität ist jedoch sehr schlecht und leise) habe ich nun durch das Wiederverwenden meiner alten Sound Blaster-Karte gelöst.

[Bearbeiten] Status

Hardware Power Mac M8689LL/A externes Gerät Software Linux-Kernel S T A T U S
Prozessor Dual 1 GHz PowerPC G4 7455 (Motorola), 32-bit 2.6.23-gentoo unterstützt
Festplatte (PATA) 180 GB ATA/100 2.6.23-gentoo unterstützt
Grafik ATI Radeon 9000 Pro / 64 MB DDR SDRAM / AGP 4× X.org X11 7.2 2.6.23-gentoo unterstützt
Monitor via VGA FSC H22-1W, 1680×1050×32 X.org X11 7.2 2.6.23-gentoo funktioniert
Monitor via DVI-D FSC H22-1W, 1680×1050×32 X.org X11 7.2 2.6.23-gentoo Workaround
Audio PowerMac Snapper intern / Stereo-Boxen ALSA, snd_powermac 2.6.23-gentoo schlechte Audio-Qualität
Audio (Ersatz) Sound Blaster PCI 128 Stereo-Boxen ALSA, snd_ens1371 2.6.23-gentoo unterstützt

[Bearbeiten] Installation

Der von mir beschriebene Weg führt über eine Standard-Installation von Kubuntu Linux 7.10 (PPC), es ist jedoch sicher auch einfach über die Gentoo LiveCD möglich.

Bei der Konfiguration hab ich mich zum Großteil an der schon bestehenden Anleitung Gentoo Linux PPC Handbuch orientiert.

Es gibt auch noch andere lesenswerte Anleitungen zu ähnlichen PowerPC-Rechnern, welche das eine oder andere hilfreiche Detail enthalten...

[Bearbeiten] Partitionierung

Mein Fall ist ein Sonderfall. Und zwar in der Beziehung, dass die Festplatte (80 GB) am Eingehen war. Ich hatte jedoch das Glück, alle Daten in Form eines dd-Backups (disk dump, siehe man dd) retten zu können. So hatte ich ein vollständiges Mac OS X, das ich wiederum 1:1 auf meine 180 GB-Festplatte kopieren konnte.

Um weitere Partitionen erstellen zu können, musste ich mit mac-fdisk zuerst eine neue – leere – Apple-Partitionstabelle (APM, „Apple Partition Map“) erstellen, die ich jedoch mit genau den Start-Sektoren und Partitions-Größen, die schon die gesicherte Partitionierung aufwies, befüllte. So blieben die ursprünglichen Mac OS-Partitionen erhalten und der Panther ist wieder auf der Jagd. Da meine Festplatte jedoch um 100 GB größer ist als es die ursprüngliche Festplatte war, konnte ich den restlichen Speicherplatz mit Linux-Partitionen befüllen.

Ich musste, um Mac OS X zu erhalten, also keine einzige Partition verkleinern. Glück gehabt, das wäre sicher nicht so einfach geworden!

Die Partitionen im Überblick:

root@DualG4:/# mac-fdisk -l /dev/hda
/dev/hda
        #                    type name                  length   base      ( size )  system
/dev/hda1     Apple_partition_map Apple                     63 @ 1         ( 31.5k)  Partition map
/dev/hda2         Apple_Bootstrap bootstrap               1600 @ 160836470 (800.0k)  NewWorld bootblock
/dev/hda3        Apple_Driver_ATA Macintosh                 64 @ 64        ( 32.0k)  Unknown
/dev/hda4        Apple_Driver_ATA Macintosh                 64 @ 128       ( 32.0k)  Unknown
/dev/hda5           Apple_Patches Patch Partition          512 @ 192       (256.0k)  Unknown
/dev/hda6               Apple_HFS Mac OS X           160835766 @ 704       ( 76.7G)  HFS
/dev/hda7         Apple_UNIX_SVR2 linux boot            409600 @ 160838070 (200.0M)  Linux native
/dev/hda8         Apple_UNIX_SVR2 Ubuntu              20971520 @ 161247670 ( 10.0G)  Linux native
/dev/hda9         Apple_UNIX_SVR2 Gentoo              37748736 @ 182219190 ( 18.0G)  Linux native
/dev/hda10        Apple_UNIX_SVR2 swap                 4194304 @ 224162230 (  2.0G)  Linux swap
/dev/hda11        Apple_UNIX_SVR2 user files         123295354 @ 228356534 ( 58.8G)  Linux native
/dev/hda12        Apple_UNIX_SVR2 portage              4194304 @ 219967926 (  2.0G)  Linux native

Block size=512, Number of Blocks=351651888
DeviceType=0x0, DeviceId=0x0

Zu beachten ist nur, dass die yaboot-Partition (der Boot-Loader für OpenFirmware-Rechner) als zweite Partition (/dev/hda2), gleich nach der eigentlichen Paritionstabelle (/dev/hda1), erscheint.

Linux beginnt, abgesehen von /dev/hda2, ab /dev/hda7. Die Partitionen davor sind rein für Mac OS X.

Mir persönlich hat das Debian Yaboot-HOWTO (englisch) sehr gut gefallen, er führt schrittweise durch den Prozess, einem OpenFirmware-System Linux beizubringen.

In meinem Fall hat die Kubuntu-Installation ein funktionierendes yaboot-System auf die Festplatte gespielt.

[Bearbeiten] Der Weg zum stage1

BAUSTELLE...

[Bearbeiten] Portage konfigurieren

BAUSTELLE...

[Bearbeiten] Kernel-Konfiguration

Zuerst erstellt man mit make eine PowerPC-Konfiguration.

make pmac32_defconfig

Danach kann man in gewohnter Weise ans Werk gehen, und die Konfiguration individualisieren.

make menuconfig

Das Kernel-Log habe ich vorsorglich mal vergrößert, damit ich nachher nicht wieder nur die Hälfte in der dmesg-Ausgabe bekomme.

Linux Kernel Configuration: Linux Kernel 2.6.24-gentoo-r3
General setup -->
   (16) Kernel log buffer size (16 => 64KB, 17 => 128KB)


Spezifische Einstellungen finden sich in den jeweiligen Abschnitten zur Hardware.

Allgemeine Apple-spezifische Einstellungen:

Linux Kernel Configuration: Linux Kernel 2.6.24-gentoo-r3
Device Drivers -->
   Macintosh device drivers -->
      [*]   Apple Desktop Bus (ADB) support
      [*]   Support for PMU  based PowerMacs
      <M>   APM emulation
      [*]   Include MacIO (CHRP) ADB driver
      [*]   Support for ADB input devices (keyboard, mice, ...)
      [*]   Support for mouse button 2+3 emulation
      <*>   Support for thermal management on Windtunnel G4s


[Bearbeiten] Hardware

[Bearbeiten] Prozessor: PowerPC G4 (Motorola 7455)

Wie schon der Name „Power Mac G4“ verrät, ist das Kernstück dieses Rechners ein PowerPC G4-Prozessor. Dieser ist ein 32-bit RISC-Prozessor von Motorola, mit der Bezeichnung 7455. Davon sind im Modell M8689LL/A zwei verbaut, deswegen muss auch SMP im Kernel aktiviert werden.

Linux Kernel Configuration: Linux Kernel 2.6.24-gentoo-r3
Processor support -->
   Processor Type -->
      (X) 52xx/6xx/7xx/74xx/82xx/83xx/86xx
   [*] Symmetric multi-processing support
   (2)   Maximum number of CPUs (2-128) (NEW)
   [*] AltiVec Support


[Bearbeiten] Netzwerkkarte: Sun GEM

Verbaut ist, wie in den meisten Power Macs, ein Sun GEM (PCI) 10/100/1000BaseT Ethernet-Adapter, der sich als PCI-Gerät „UniNorth 2 GMAC (Sun GEM)“ identifiziert.

Um ihn zu aktivieren, muss nur der entsprechende Kernel-Treiber geladen werden.

Linux Kernel Configuration: Linux Kernel 2.6.24-gentoo-r3
Device Drivers -->
   [*] Network device support -->
      Ethernet (10 or 100Mbit) -->
         <*>   Sun GEM support


[Bearbeiten] Audio: PowerMac Snapper

Apple hat sich bei den Power Macs etwas eigenes einfallen lassen. Bei den neuen Intel-Macs ist auch ein Audio-Modul von Intel verbaut, also wieder Standard-PC-Hardware. Bei den Power Macs hingegen ist ein eigener Treiber notwendig, der auch nur auf PowerPC-Architekturen kompiliert werden kann.

Unter Mac OS X 10.5.3 meldet der System Profiler die integrierte Soundkarte als „Texas Instruments TAS3004“ (ausgewiesen als CODEC) mit 44,1 kHz (Abtastrate) und einem Eingang (Line-In), sowie vier Ausgängen (Kopfhörer, Interner Lautsprecher, Externer Lautsprecher, Line-Out).

Unter Linux gibt es dafür ein ALSA-Kernel-Modul namens „PowerMac Snapper,“ das jedoch leider nicht an die Audioqualität von Mac OS X heranreicht. Der Klang ist leider zu leise und bei hochgeregelter Lautstärke stark übersteuert und daher unbrauchbar.

Linux Kernel Configuration: Linux Kernel 2.6.24-gentoo-r3
Device Drivers -->
   Sound -->
      <M> Sound card support
      Advanced Linux Sound Architecture -->
         ALSA PowerMac devices -->
            <M> PowerMac (AWACS, DACA, Burgundy, Tumbler, Keywest)
         Apple Onboard Audio driver -->
            <M> Apple Onboard Audio driver
            <M>   layout-id fabric
            <M>   support Onyx chip
            <M>   support TAS chips
            <M>   support Toonie chip
            -M- Apple Soundbus support
            -M-   I2S bus support


Wenn die Kernel-Module erst einmal kompiliert bzw. geladen sind, was beim Hochfahren von Gentoo Linux automatisch geschehen sollte, müssen noch mit emerge media-sound/alsa-utils die ALSA-Werkzeuge installiert werden. Das hinzufügen zum entsprechenden System-V-Runlevel nicht vergessen, rc-update add alsasound boot.

[Bearbeiten] FORTSETZUNG FOLGT!

BAUSTELLE...

[Bearbeiten] Weblinks

'Persönliche Werkzeuge