Diskussion:Emerge beschleunigen

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[Bearbeiten] Eigene Portagepartition mit einem Image File als Backend:

Dies ist absolut keine gute Idee in der Kombination mit Journaling File Systems wie Ext3,ReiserFS3/4 usw.

Hierzu auch Jari Ruusu (loop-aes Entwickler) auf einer Mailingliste:

"Device backed loops (ext3 -> loop -> device) don't have issues with ext3 or any other journaled filesystems.

However, if loop is file backed (ext3 -> loop -> ext3 -> device), the underlying file system must be mounted data=journal or data=ordered. If underlying filesystem is mounted data=writeback or if it is plain old ext2, write ordering expectation by journaled filesystem (ext3, reiserfs, jfs, xfs, or whatever) on top of loop driver is not guaranteed, and journal replay may corrupt data."


Man sollte daher immer eine echte Partition benutzen, dies bringt in der Tat erstaunliche Geschwindigkeitszunahmen.

-decoder

[Bearbeiten] Psyco:

"Dann folgendendes in /usr/lib/portage/bin/emerge-psyco unterhalb von 'import portage' eintragen: (Sicherheitskopie machen!)"

Wozu Sicherheitskopie wenn man bereits an einer Kopie des Original "emerge" arbeitet? Macht für mich keinen Sinn sorry ;)

- decoder

[Bearbeiten] Psyco-Ausgliederung

Habe das mal ausgegliedert, da es wirklich nicht empfehlenswer ist. Zum Suchen ist Eix die bessere Variante.

Psyco
Python Erweiterungsmodul
Entwickler arigo
Kategorie dev-python
Lizenz MIT
Webseite psyco.sourceforge.net

Psyco ist ein Python Erweiterungsmodul, welches die Ausführung von Python Code auf x86 basierten Rechnern stark beschleunigen kann. Psyco funktioniert nur auf x86 basierten Rechnern, da es direkt Befehle an den Prozessor schickt (siehe http://psyco.sourceforge.net/psycoguide/req.html). Da wichtige Tools von Gentoo wie Portage in Python geschrieben sind, wird deren Ausführung beschleunigt. Dazu zählt auch emerge.

Installieren kann man es mit:
emerge -av dev-python/psyco

Das Skript kopieren: cp /usr/lib/portage/bin/emerge /usr/lib/portage/bin/emerge-psyco

Dann folgendendes in /usr/lib/portage/bin/emerge-psyco unterhalb von 'import portage' eintragen: (Sicherheitskopie machen!)

try:
 import psyco
 psyco.full()
except ImportError:
 pass

Und einen Link auf das neue Emerge-Psyco erstellen:

ln /usr/lib/portage/bin/emerge-psyco /usr/bin/emergep

Hinweis: Das Psyco Modul beschleunigt emerge zwar, löst (bei mir) jedoch 'Segmentation Faults' beim emergen aus. Beim reinen Suchen (siehe auch Gentoo Pakete: eix und esearch) bzw. Preview läuft es jedoch deutlich schneller. Falls es bei euch auch so ist, verwendet also emergep nur für einfache Aufgaben.

'Anmerkung von inbreed: Die Segmentation Faults erscheinen scheinbar nur dann, wenn emergep etwas loeschen soll, was auch bei Updates der Fall ist. Die Installation neuer Applikationen funktioniert jedoch fehlerfrei!'

[Bearbeiten] Warnung

Gentoo-Neulingen und Leuten, die Gentoo lediglich als stabiles System (weniger als Bastelsystem zum Selbstzweck) nutzen möchten, sollten auf Portage mit psyco verzichten. Psyco-Portage verbraucht darüber hinaus im Vergleich zum Standard-Portage ein Vielfaches an RAM und ist nicht stable.


[Bearbeiten] Confcache?

dev-util/confcache scheint aus dem portage-tree geflogen zu sein, aber ich finde keine Hinweise warum (bzw. eine einfache Suche nach "confcache" bringt einfach zuviel Treffer für alles mögliche. Der Hinweis, dass man damit emerge beschleunigen kann, hat sich damit etwas überlebt, oder?

[Bearbeiten] image mit dd statt head -c

Das image sollte man wohl besser mit dd if=/dev/null of=... bs=1M count=n erzeugen ...

Weshalb? ist doch viel mehr Tipperei! Selbst wenn du /dev/zero liest ist das technisch nicht sinnvoller als z.b. head -c 200m, nur länger. -- knorke

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