Exports
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[Bearbeiten] /etc/exports
In der Datei /etc/exports werden die Verzeichnisse vermerkt, die von anderen Rechner über das Netzwerk erreichbar sein sollen. Sie wird mit den nfs-utils installiert.
Die Datei ist dabei folgendermasen aufgebaut:
Beispiel:
# Pfad IP/Name des entfernten PCs (Liste von Optionen) /usr/portage 192.168.0.42(rw,async,no_root_squash,no_subtree_check) 192.168.1.0/24(ro,sync)
Hier wird z.B das Poratge-Verzeichnis dem Rechner mit der IP 192.168.0.42 und dem 192.168.1.0 Subnetz bereitgestellt
[Bearbeiten] Optionen
- rw
- Das Verzeichnis wird mit Lese-/Schreibrechten freigegeben
- ro
- Das Verzeichnis wird schreibgeschützt freigegeben
- secure
- Setzt einen Port < 1024 vorraus. Abschaltbar mit insecure
- async
- Steigert die Leistung, da der Server nicht wartet, bis er alle Änderungen auf auf das Speichermedium geschrieben hat. Birgt die Gefahr des Datenverlusts, wenn der Server unerwartet abgeschaltet wird. Abschaltbat mit sync
- no_subtree_check
- Steigert die Leistung zu kosten kleinerer Sicherheitsmängel (nähres in `man 5 exports`)
[Bearbeiten] Berechtigungen
- root_squash
- Bewirkt das Anfragen von root vom entfernten PC als Anfragen von einem anonymen User bearbeitet werden. Abschaltbar mit no_root_squash
- all_squash
- Das selbe, nur das jeder User auf den Anonymen User umgeleitet wird, Abschaltbar mit no_all_squash
Näheres in `man 5 exports`
