Fbsplash
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[Bearbeiten] Was ist fbsplash?
fbsplash ist Spocks (nicht der aus Star Trek, sondern ein polnischer Entwickler) Verdienst als Antwort auf SuSEs Bootsplash. Bootsplash bringt einige Nachteile mit, so ist der JPEG-Dekompressor fest im Kernel eingebaut und funktioniert nicht mit allen Bildern. Auch erwies sich das Patcherstellen für aktuelle Kernel als schwierig. Von Gentoo wird es auch keine Bootsplash-Patches für aktuelle Kernel mehr geben, fbsplash weist mehr Funktionen als Bootsplash auf, auf die später eingegangen wird. Wichtig ist erstmal, dass man sich eines schönen Bildes beim Hochfahren erfreuen kann ;) Um die Verwirrung zu verringern wurde das gensplash Projekt unbenannt in fbsplash und ab gentoo-sources 2.6.23 der fbsplash Kernel patch in fbcondecor umgeändert.
- Vesafb-Tng ist nicht mehr enthalten ab gentoo-sources-2.6.23! Stattdessen nur noch uvesafb. Damit können sowohl 32-bit als auch 64-bit Systeme (x86 / amd64) fbsplash nutzen! :)
[Bearbeiten] uvesafb
uvesafb ist der Nachfolger von vesafb-tng und ist im Vanilla Kernel ab 2.6.24 offiziell integriert; mehr Infos dazu aufs spocks offizieller uvesafb website (englisch)
Folgende Optionen sollten wie unten aufgelistet aktiviert werden, dabei wählt uvesafb automatisch auch gleich den "Connector - unified userspace <-> kernelspace linker" unter Device Drivers aus. Ansonsten wählt ihn als Modul oder als festen Bestandteil des Kernels!
Hast du bereits einen Kernel vor 2.6.23 laufen und willst >=2.6.23 nutzen so lässt du einfach unter General Setup die Option (/usr/share/v86d/initramfs) Initramfs source file(s) zuerst leer und konfigurierst den >=23er Kernel wie unten beschrieben. Dann muss einmalig dev-libs/klibc re-emerged werden! Nun sys-apps/v86d emergen und noch einmal den Kernel konfigurieren und /usr/share/v86d/initramfs in Initramfs source file(s) angeben. Damit bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite und der Kernel ist dann doppelt 'gebacken' worden. Doppelt hält besser ;-)
Für all jene die eine Neuinstallation machen und gentoo-sources >=2.6.23 sofort nutzen, braucht natürlich dev-libs/klibc nicht rekompiliert zu werden wie auf Spocks offizieller website beschrieben.
- Einfach v86d emergen und die Optionen unten auswählen.
emerge -av sys-apps/v86d
- Bei Bedarf Kernel manuell konfigurieren lesen :)
| Linux Kernel Configuration: Kernelkonfiguration |
|
Folgendes aktivieren: General setup ---> [*] Initial RAM filesystem and RAM disk (initramfs/initrd) support ( /usr/share/v86d/initramfs ) Initramfs source file(s) Device Drivers --->
Graphics support --->
[*] Support for frame buffer devices --->
<*> Userspace VESA VGA graphics support
Console display driver support --->
[*] Video mode selection support
<*> Framebuffer Console support
[*] Support for the Framebuffer Console Decorations
Device Drivers --->
[*] Block devices --->
<*> RAM disk support
(1) Default number of RAM disks
(4096) Default RAM disk size (kbytes)
(1024) Default RAM disk block size (bytes)
|
Nachdem erstmal der Kernel konfiguriert ist, fehlt noch ein
emerge -av media-gfx/splashutils USE="fbcondecor gpm mng png truetype" emerge -av media-gfx/splash-themes-gentoo
- Ab hier ist alles ident wie mit vesafb-tng. Ihr wählt euren Lieblings-Splash aus und generiert die initrd, wo dieser dann enthalten ist. Abschließend muss nur noch die grub / lilo Konfiguration angepasst werden.
cd /etc/splash
- Die /etc/splash/default Verknüpfung sollte auf dein Theme-Splash zeigen das du ausgewählt hast! Könnte sonst sein das ein anderer oder gar kein Splash Hintergrund angezeigt wird.
splash_geninitramfs -v -g /boot/fbsplash-emergence-1280x1024 -r 1280x1024 emergence
- Generiert die initrd mit deinem Splash :)
title burn baby, burn !uvesafb! ;) root (hd0,0) kernel /boot/vmlinuz root=/dev/sda3 video=uvesafb:ywrap,pmipal,1280x1024-32@75,mtrr:3 splash=verbose,fadein, theme:emergence quiet CONSOLE=/dev/tty1 initrd /boot/fbsplash-emergence-1280x1024
- nano /boot/grub/grub.conf; Nur ein Beispiel, kann natürlich von deiner grub.conf abweichen!
reboot
Viel Spass ab jetzt mit eurem bunten fbsplash mittels uvesafb :-)
[Bearbeiten] Kernel-Modifikation
- Ab hier ist vieles auf das 'alte' vesafb (bis Kernel-2.6.22) bezogen!
[Bearbeiten] Vorbereitung
Als erstes braucht man einen aktuellen Kernel, am besten mindestens 2.6.9. Dieser muss später noch mit vesafb und fbsplash gepatcht werden. Dies entfällt jedoch bei gentoo-sources.
Wenn der Kernel noch nicht installiert ist:
emerge vanilla-sources
Man kann sich alternativ auch den aktuellen gentoo-sources emergen:
emerge gentoo-sources
Es empfiehlt sich, dass man einen anderen Kernel konfiguriert als den aktuellen, z.b. aktuell ist vielleicht 2.6.9 am Laufen und den 2.6.10 installiert man. Es sei an der Stelle darauf hingewiesen einen Blick in den Abschnitt Kernel patchen zu werfen und in den Downloadverzeichnissen der beiden Patches nachzuschauen für welchen Kernel Patches existieren. Man sollte strikt nur gleiche Versionsnummern benutzen. Wenn man mit dem Kernel rumspielt, den man laufen hat und dann ein "make && make install" ausführt ist der im boot verzeichnis eigentlich zunichte, da es beim erneuten booten von den laufenden es zu modul-fehlern kommt. Das ist gerade dann nervig, wenn der konfigurierte Kernel nicht funktioniert und man auf den anderen angewiesen ist. Deshalb sollte man mit Kerneln experimentieren, die sich in der Version von den gerade geladenen unterscheiden. Später kann man diesen immer noch editieren, wenn man genau weiß was man zu tun hat.
cd /usr/src/linux
Aufpassen, dass der Symlink auch richtig gesetzt ist. Wenn der Kernel schon installiert ist, dann muss er ungepatcht sein und ein
make mrproper
kann sinnvoll sein. War er vorher schon gepatcht, dann muss man diesen deinstallieren. Für den Kernel der Version 2.6.10 wäre das zum Beispiel
emerge -C =vanilla-sources-2.6.10
Und man sollte noch folgendes tun:
rm -r /usr/src/linux-2.6.10
Und danach den Kernel neu emergen. Auch ist es vernünftig, vor dem Patchen von den kernel-sourcen Verzeichnis ein Backup zu erstellen, falls was etwas schief geht beim Patchen:
cp -r /usr/src/linux-2.6.10 /usr/src/linux-2.6.10-backup
[Bearbeiten] Kernel patchen
Beachte: gentoo-dev-sourcen sind schon gepatcht, hier kann man gleich mit der Konfiguration weiter machen.
Als nächstes benötigt man zwei Kernel-Patches:
1. fbsplash-patch fbsplash-patch archiv fbsplash-patch für -mm*
2. vesafb-patch vesafb-patch für -mm*
Die Versionsnummern der patches müssen mit der Versionsnummer des Kernels übereinstimmen. Das Beste ist folgendes:
mkdir /usr/src/patches
Und es empfiehlt sich, die beiden patchs in dieses Verzeichnis zu verschieben. Gepatcht wird folgendermaßen, Beachte, dass man sich dazu im /usr/src/linux Verzeichnis befinden muss:
cat ../patches/vesafb-tng-0.9-rc5-2.6.10-rc2.patch | patch -p1 cat ../patches/fbsplash-0.9.1-2.6.10-rc3-bk6.patch | patch -p1
Sind für den Kernel noch keine entsprechenden Patchs vorhande, kann man ruhig die Aktuellesten ausprobieren.
[Bearbeiten] Alte Konfigurationsdatei übernehmen
Nun geht es an die Konfiguration des Kernels. Falls man die .config von dem alten Kernel noch hat, kann man diese weiterverwenden. Ausgehend davon dass sie sich in /boot befindet:
cp /boot/config /usr/src/linux/.config
bzw.
zcat /proc/config.gz > /usr/src/linux/.config
Dann ist folgendes Pflicht:
make oldconfig
Sämtliche Prompts einfach mit Enter bestätigen.
[Bearbeiten] Konfiguration
| Linux Kernel Configuration: Kernelkonfiguration |
|
Folgendes muss rein: Device Drivers --->
Graphics support --->
Console display driver support --->
[*] Video mode selection support
<*> Framebuffer Console support
[*] Support for frame buffer devices
<*> VESA VGA graphics support
VESA driver type (vesafb-tng) --->
(1280x1024@60) VESA default mode
[*] Support for the framebuffer splash
Device Drivers --->
Block devices --->
<*> RAM disk support
(4096) Default RAM disk size (kbytes)
[*] Initial RAM disk (initrd) support
|
Anmerkung zu fettgedruckten Auflösung: Man sollte natürlich seine favorisierte Auflösung setzen. Das Fettgedruckte wird später im Howto noch mehrmals auftauchen und soll zeigen dass die Auflösung bei allen gleich sein muss. Sollte man eine ATI Radeon-Karte haben, dann hat man zwei mögliche Treiber zur Auswahl. Beide werden bezeichnet als "ATI radeon display support", der erste ist jedoch zusätzlich mit "(Old driver)" gekennzeichnet. Sollte splash mit dem neueren Treiber nicht funktionieren, dann sollte man den alten Treiber ausprobieren. Es kann auch vorkommen, dass gar kein "ATI radeon display support" angewählt werden muss damit fbsplash funktioniert. Eine Videoauflösung von 1280x1024-32@60 kann für manche Grafikkarte und Monitor (TFT) zu hoch sein. Besser vorher mit einer geringeren Farbtiefe von 24 bit ausprobieren.
[Bearbeiten] Kernel bauen
Dann noch ein:
make && make modules_install
Kernel noch in das /boot Verzeichnis:
cp arch/i386/boot/bzImage /boot/kernel-2.6.10 cp .config /boot/config-2.6.10 cp System.map /boot/System.map-2.6.10
[Bearbeiten] Alternativ: Benutzung von Genkernel
Zuerst muss man sicher stellen, dass der Link "/usr/src/linux" auf die korrekten (gepatchten) Kernelquellen zeigt:
# ls -l /usr/src
Die Ausgabe muss zum Beispiel so lauten (bei Kernel 2.6.11-r9):
lrwxrwxrwx 1 root root 22 25. Mai 15:13 linux -> linux-2.6.11-gentoo-r9
Falls der Link falsch ist, kann man ihn einfach korrigieren:
# cd /usr/src # ln -snf linux-2.6.11-r9 linux
Anschließend die Splashutils installieren:
# emerge splashutils
Und den Kernel mit Genkernel erzeugen, so dass er den Splash in die initrd aufnimmt:
# cd /usr/src/linux # genkernel --menuconfig --gensplash=emergence all
Anmerkung: emergence ist hier der Name des Splashs.
Wenn Genkernel fertig ist, kann man mit der Konfiguration des Bootloaders fortfahren.
[Bearbeiten] fbsplash einrichten
[Bearbeiten] Splashutils emergen
Ein evtl. installiertes Bootsplash braucht man nicht mehr:
emerge -C bootsplash
Splashutils drauf:
emerge splashutils
Vorlage für das weitere Howto:
emerge media-gfx/splash-themes-gentoo
Man kann dieses Paket nur emergen, wenn der Kernel wie oben beschrieben gepacht und kompiliert ist. Folgendes nicht vergessen:
etc-update
Die folgenden Konfigurationsdateien können getrost überschrieben werden, solange keine weiteren von älteren Paketinstallationen ausstehen.
[Bearbeiten] initrd erstellen
Falls der Kernel nicht neu gebaut werden musste, muss vorher eine eventuell vorhandene Boot-Partition gemountet werden.
splash_geninitramfs -v -g /boot/fbsplash-emergence-1280x1024 -r 1280x1024 emergence
[Bearbeiten] Bootloader konfigurieren
Der vga= Parameter muss raus, ansonsten kommt es beim Starten des Kernels zu einem Eingabeprompt bei dem man die Auflösung angeben soll. Um diesen zu entgehen, einfach vga= weglassen. Es sei denn man verwendet statt vesa-tng einfach vesa (Kernelcompilierung), dann kann vga= verwendet werden. (Unter VMware ACE hängt sich Gentoo fast auf wenn man vesafb-tng verwendet, jedoch nicht unter Verwendung von vesa in Kombination mit vga=)
[Bearbeiten] Codetabelle für vga
col/res 640x480 800x600 1024x768 1280x1024 256 0x301 0x303 0x305 0x307 32k 0x310 0x313 0x316 0x319 64k 0x311 0x314 0x317 0x31A 16M 0x312 0x315 0x318 0x31B
Mit dem Kommando
hwinfo --framebuffer
Lassen sich alle für die angesprochene Graphikkarte gültigen VGA-Modi ermitteln. Dies sieht z.B. so aus:
# hwinfo --framebuffer 02: None 00.0: 11001 VESA Framebuffer [Created at bios.447] Unique ID: rdCR.YXQ+2izJfZ2 Hardware Class: framebuffer Model: "ATI ATOMBIOS RV530" Vendor: "(C) 1988-2005, ATI Technologies Inc. " Device: "RV530" SubVendor: "ATI ATOMBIOS" SubDevice: Revision: "01.00" Memory Size: 16 MB Memory Range: 0xe0000000-0xe0ffffff (rw) Mode 0x0300: 640x400 (+640), 8 bits Mode 0x0301: 640x480 (+640), 8 bits Mode 0x0303: 800x600 (+832), 8 bits Mode 0x0305: 1024x768 (+1024), 8 bits Mode 0x0307: 1280x1024 (+1280), 8 bits (...) Mode 0x03e3: 1920x1440 (+1920), 8 bits Mode 0x03e4: 1920x1440 (+3840), 16 bits Mode 0x03e5: 1920x1440 (+3840), 16 bits Mode 0x03e6: 1920x1440 (+7680), 32 bits Config Status: cfg=new, avail=yes, need=no, active=unknown
Das Kommando hwinfo muß allerdings erst emerged werden und ist zur Zeit mit ~x86 maskiert.
[Bearbeiten] Grub
title=Gentoo Linux 2.6.10 root (hd0,0) kernel /boot/kernel-2.6.10 root=/dev/hda3 video=vesafb:1280x1024-32@60,mtrr,ywrap splash=verbose,theme:emergence initrd /boot/fbsplash-emergence-1280x1024
Anmerkung: Die letzten beiden Zeilen setzten vorraus, dass falls die Boot-Partition eine eigenständige Partition ist ein Systemlink auf sich selber zeigt (ln -s . boot).
title=Gentoo Linux (2.6.17-gentoo-r7) root (hd0,2) kernel (hd0,2)/boot/kernel-2.6.17 video=vesafb:1400x1050-24@60,mtrr,ywrap splash=verbose,theme:emergence real_root=/dev/hda3 root=/dev/ram0 init=/linuxrc ramdisk=8192 initrd (hd0,2)/boot/initramfs-2.6.17
[Bearbeiten] Lilo
image=/boot/kernel-2.6.10 label = "Gentoo" root = /dev/hda3 append="video=vesafb:1280x1024-32@60,mtrr,ywrap splash=verbose,theme:emergence" read-only initrd = /boot/fbsplash-emergence-1280x1024
Nicht vergessen, danach den Lilo-Bootloader in den MBR zu installieren ;-)
[Bearbeiten] ohne Fbsplash starten
Einfach /boot/fbsplash-emergence-1280x1024 auskommentieren.
[Bearbeiten] Bemerkung zu splash=verbose
Man kann auch ein splash=silent setzen, aber ohne eingerichtete progress bar (Fortschrittsbalken) sieht das dumm aus. Auf die progress bar werde ich später zurückkommen und dieses Howto entsprechend erweitern, wenn ich es ausgetestet habe. Bei verbose sind das Bild beim Starten und auf der Konsole das gleiche, bei silent hat man ein anderes Startbild. Weiteres dazu bei "Bilder vorbereiten" (siehe unten ;)
[Bearbeiten] Abschließen der Installation
Noch schnell ein
rc-update add fbcondecor boot
Wenn man fbcondecor dem default Runlevel hinzufügt, erscheint der Fbsplash erst zum Schluss des Bootens. Diese hier ist die bessere Variante. Damit auf jeder Konsole ein Splash vorhanden ist, noch folgendes
nano /etc/conf.d/fbcondecor
Und folgende Zeile einkommentieren
FBCONDECOR_TTYS="0 1 2 3 4 5"
Speichern und zum Schluß ein:
reboot
[Bearbeiten] Eigene Bilder verwenden (ein eigenes Theme erstellen)
[Bearbeiten] Vorbemerkungen
Das gewünschte Bild muss in der Auflösung vorliegen, die man verwenden will. Hervorragend eignen sich Wallpaper von deviantART (imho die Seite mit den besten Wallpapers). Außerdem braucht man ein Grafikbearbeitungsprogramm, hierfür empfiehlt sich Gimp. Falls dieses noch nicht installiert ist:
emerge gimp
Aufrufen lässt sich dieses mit:
gimp-2.0
Es empfiehlt sich im homeverzeichnis ein Verzeichnis für die Bilder zu erstellen:
mkdir ~/newtheme mkdir ~/newtheme/images
Statt newtheme kann man auch einen anderen Namen wählen, das Unterverzeichnis sollte images heißen ansonsten müsste man dieses später umbenennen.
[Bearbeiten] Bilder vorbereiten
Man sollte einen Blick in /etc/splash/emergence/images werfen und man wird feststellen, dass für die Auflösung 1280x1024 vier Bilder vorliegen
ls /etc/splash/emergence/images/ silent-1280x1024-256.png silent-1280x1024.jpg verbose-1280x1024-240.png verbose-1280x1024.jpg
Ausgabe wurde gekürzt.
Nun öffnet man sein Bild mit Gimp. Als erstes sind die Informationen zu dem Bild interessant, ein klick auf [Ansicht] und [Info-Fenster] zeigt uns die gewünschten Informationen. Die Visuelle Tiefe muss 24 sein (Visuelle Klasse: Echtfarben). Falls Auflösung nicht übereinstimmt, klickt man auf [Bild] und [Bild skalieren] und trägt bei Neue Breite und Höhe die gewünschte Auflösung ein und übernimmt das mit [OK]
Nun muss man das Bild mit [Datei] und [speichern unter] auf der Festplatte im Verzeichnis ~/newtheme/images als verbose-1280x1024.jpg und/oder silent-1280x1024.jpg speichern (Dateityp auf JPEG stellen). Man kann natürlich noch ein anderes Bild nehmen und dieses als silent-1280x1024.jpg speichern. Gimp lassen wir offen und nun muss folgender Schritt gemacht werden, ansonsten hat man kein Bild während des Startens und auf der Konsole. Das Bild muss noch ein wenig umgewandelt und dann als png gespeichert werden. Soll das Bild für die Konsole und/oder Hochfahren dienen, muss man nun über [Bild] [Modus]->[Indiziert...] bei Optimale Palette erzeugen: Max Anzahl der Farben: auf 240 stellen und mit [Bild] [speichern unter] als verbose-1280x1024-240.png in dem images-Verzeichnis speichern (Dateityp bestimmen: PNG). Hat man ein extra Bild als silent-1280x1024.jpg (Startbild) gespeichert, so öffne dieses nochmal und stelle bei Max Anzahl der Farben: auf 256. Abspeichern als silent-1280x1024-256.png.
Wer versucht mit Photoshop passende PNG Dateien zu erzeugen, wird wahrscheinlich feststellen, dass diese nicht lauffähig sind. Gimp meistert dies jedoch.
[Bearbeiten] Konfigurationsdatei bearbeiten
Diese muss in dem Verzeichnis ~/newtheme liegen und ist natürlich noch nicht vorhanden. Um Tipparbeit zu sparen, nimmt man einfach die von den emergence-theme:
cp /etc/splash/emergence/1280x1024.cfg ~/newtheme
Man bedenke, dass man für seine Auflösung die betreffende .cfg kopieren sollte.
nano ~/newtheme/1280x1024.cfg
Folgende Zeilen sind von Interesse:
pic=/etc/splash/emergence/images/verbose-1280x1024.jpg silentpic=/etc/splash/emergence/images/silent-1280x1024.jpg pic256=/etc/splash/emergence/images/verbose-1280x1024-240.png silentpic256=/etc/splash/emergence/images/silent-1280x1024-256.png
Diese ändert man um in:
pic=/etc/splash/newtheme/images/verbose-1280x1024.jpg silentpic=/etc/splash/newtheme/images/silent-1280x1024.jpg pic256=/etc/splash/newtheme/images/verbose-1280x1024-240.png silentpic256=/etc/splash/newtheme/images/silent-1280x1024-256.png
[Bearbeiten] Abschluss der Theme-Erstellung
Als root den ~/newtheme Ordner in den /etc/splash Ordner verschieben:
mv /home/mrjack/newtheme /etc/splash
Als letzes:
splash_geninitramfs -v -g /boot/fbsplash-newtheme-1280x1024 -r 1280x1024 newtheme
Die Bootloader Konfigurationsdatei noch anpassen (einfach emergence mit newtheme ersetzen) und den Bootloader installieren. Noch ein
reboot
Und man sollte sich an sein erstes eigenes Startbild/Konsolenhintergundbild erfreuen ;)
[Bearbeiten] Zusätzliche Informationen
[Bearbeiten] Fbsplash auf jeder Konsole
Um auf jeder Konsole das Hintergrundbild zu sehen:
/etc/init.d/splash start
Wenn dies bei jedem start automatisch passieren soll:
rc-update add splash default
Oder den Runlevel 'boot' verwenden wenn Splash bereits früher sichtbar ist:
rc-update add splash boot
[Bearbeiten] Screenshot von der Konsole
emerge fbgrab
Und dann an der Konsole
fbgrab ~/console.png
Sollte danach im Homeverzeichnis kein console.png vorhanden sein, dann wechsel in dein Homeverzeichnis und mache:
fbgrab console.png
Um ein Bild Während des Startens zu machen, müsste fbgrab mittels initscript ausgeführt werden, ich werde mich damit mal befassen und das Script hier veröffentlichen.
[Bearbeiten] Probleme
[Bearbeiten] Kein fbsplash nach Upgrade auf Kernel 2.6.12
Wenn man von einen pre-2.6.12er Kernel auf einen 2.6.12er oder höher upgraded, dann muss man splashutils neu emergen und die initrd neu bauen. Weiterhin muss man quiet CONSOLE=/dev/tty1 den Kernelparametern hinzufügen. Im Falle von Grub würde das so aussehen
kernel (hd0,0)/kernel-2.6.12 ... splash=verbose,theme:emergence quiet CONSOLE=/dev/tty1
[Bearbeiten] Fehlermeldung: "No 8bpp silent picture specified in the theme."
Wenn man diese Fehlermeldung erhält hat man in der /boot/grub/grub.conf eine nicht unterstützte Farbtiefe angegeben. Welche Farbtiefen supported sind bekommt man durch den Befehl:
hwinfo --framebuffer
(Das Kommando hwinfo muß allerdings erst emerged werden und ist zur Zeit mit ~x86 maskiert.)
Die interessanten Zeilen sehen so ähnlich aus:
Mode 0x0314: 800x600 (+1600), 16 bits Mode 0x0315: 800x600 (+3200), 24 bits Mode 0x0317: 1024x768 (+2048), 16 bits Mode 0x0318: 1024x768 (+4096), 24 bits
Die dritte Zeile gibt die Auflösung an und die letzte Zeile gibt uns die dafür unterstüzte Farbtiefe an. In dem Fall sind es bei der Auflösung "1024x768" höchstens 24bpp.
Dafür muss der grub.conf Eintrag z.B. so aussehen:
title=Gentoo Linux 2.6.10 root (hd0,0) kernel /boot/kernel-2.6.10 root=/dev/hda3 video=vesafb:1280x1024-24,mtrr,ywrap splash=verbose,theme:emergence initrd /boot/fbsplash-emergence-1280x1024
[Bearbeiten] Links
Diesem Artikel ist eine Todo-Liste in der Diskussionsseite beigefügt. - Du kannst uns helfen, diesen Artikel zu erweitern, indem du die Punkte auf der Liste abarbeitest.
--Misterjack 05:02, 13. Nov 2004 (GMT)
