GNOME Desktop

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Installation

Tipps

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Dieser Artikel beschreibt die Installation von Gnome. Eine bestehende X-Server Installation wird vorausgesetzt. Wenn diese nicht vorhanden ist, bitte Xorg Installation lesen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] USE-Flags

Folgende sollten gesetzt sein:

USE="alsa beagle cdr dbus dvdr gnome gtk hal"

Einige erklärt:

alsa - Advanced Linux Sound Architecture. Schnittstelle für die Audioausgabe bei Programmen
accessibility - Installiert Eingabehilfen, die geeignet für Menschen mit Behinderung sind
beagle - Support für die Desktop-Suchmaschine Beagle
cdr und dvdr - Beide installieren das Brenn-Programm Nautilus-Cd-Burner
cups - Installiert das "Common Unix Printing System" für die Druckerverwaltung
dbus - Ermöglicht einfachen Informationsaustausch zwischen Programmen
hal - Hardware-Abstraktion-Layer zum Beispiel für gnome-volume-manager und gnome-power-manager
ldap - Support für LDAP-Protokoll

[Bearbeiten] Multimedia

Um Multimedia-Fähigkeiten voll auszunutzen, sei folgendes empfohlen zu setzen:

Athlon:

USE="3dnow 3dnowext sse mmx mmxext"

Pentium oder Celeron:

USE="sse sse2 mmx"
Codecs
USE="aac aalib avi cdparanoia cdr divx dv dvd dvdr dvdread encode ffmpeg flac jpeg 
lame live mad mjpeg mp3 ogg quicktime real vcd vidix vorbis win32codecs xv"
Gstreamer
USE="gstreamer"

[Bearbeiten] Gnome installieren

Wenn Useflags geändert wurden, empfiehlt es sich, das System mittel emerge -avND world anzupassen.

[Bearbeiten] Gnome

Um das komplette Gnome zu installieren, führe emerge -av gnome aus. Jedoch werden da viele Programme installiert, die man unter Umständen nicht braucht, wie z.b. Evolution, Gnome-Games, Epiphany.

[Bearbeiten] Gnome-Light

Der Autor empfiehlt ein emerge -av gnome-light und die manuelle Installation von zusätzlichen Gnome-Programmen, folgende werden bei gnome-light nicht mitinstalliert:

  • totem - für Vorschaufunktion im Dateibrowser Nautilus und als Videobetrachter
  • epiphany - Schneller, schlanker Browser (basiert auf firefox und benötigt als Abhängigkeit diesen)
  • evolution - Mail, Adressbuch, Kalender in einem. (Alternative: Thunderbird)
  • gnome-games - Kleine Spiele für den Zeitvertreib
  • gnome-applets - Nützliche Applets für das Gnome-Panel
  • deskbar-applet - Applet für Desktopsuche
  • gnome-volume-manager - Datenträgerverwaltung (Einbinden von CDs/DVDs/USB-Sticks etc), siehe gnome-volume-manager
  • fast-user-switch-applet - Wenn mehrere Benutzer das System verwenden, zum schnellen Wechseln verschiedener Benutzer
  • gnome-utils - Bringt gnome-screenshot (Screenshots erstellen), baobab (Festplattenbelegung analysieren), gfloppy (Diskette formatieren), gnome-system-log (Log-Betrachter), gnome-dictionary (Wörterbuch) sowie gnome-search-tool (Dateisuche) mit.
  • gnome-power-manager - Energieverwaltung, interessant für Laptop-Benutzer
  • gnome-system-monitor - System-Monitor
  • gconf-editor - Konfigurationseditor
  • gcalctool - Taschenrechner
  • evince - Dokumentenbetrachter (wie PDF)
  • file-roller - Archivverwaltung (Zip, Rar, Tar(.gz/.bz2))
  • seahorse - Schlüsselverwaltung

Siehe auch Empfohlene Programme

[Bearbeiten] Wichtige Tools

Damit Nautilus und gnome-vfs-monitor Dateiänderungen protokollieren können, sollte gamin installiert werden:

emerge -av gamin

Sollte noch fam (veralteter Dateimonitor), so sollte dieser deinstalliert werden:

rc-update -d famd
emerge --unmerge app-admin/fam

Einige Dienste sollten noch dem Default-Runlevel hinzugefügt werden:

rc-update -a hald default
rc-update -a dbus default

[Bearbeiten] Gnome starten

  • mittels Login-Manager

Damit Gnome automatisch nach dem Einloggen im X-Loginmanager gestartet wird, in der Datei /etc/rc.conf folgendes setzen:

XSESSION="Gnome"

Siehe auch GDM Setup

  • mittels startx
echo "exec gnome-session" > ~/.xinitrc
startx

[Bearbeiten] Empfohlene Programme

[Bearbeiten] Multimedia

  • Bildbearbeitung
  • CD/DVD-Brennen
  • DV/Video-Bearbeitung

[Bearbeiten] Office

  • Tabellenkalkulation

[Bearbeiten] Internet

[Bearbeiten] Tipps und Tricks

[Bearbeiten] ESD-Nutzung abschalten

ESD ist der Enlightement-Sound-Dämon und wird standardmäßig von Gnome als Soundserver benutzt. Damit ESD nicht mitgestartet wird, sollte man -esd als Useflag gesetzt haben. Falls das nicht der Fall ist, so sollte man nach dem Setzen ein emerge -avD world ausführen. Bis GNOME-2.16 deaktiviert man im Kontrollcenter über System->Einstellungen->Audio ESD, in dem man unter Klänge das Häkchen bei Mischen von Klängen per Software (ESD) entfernt. Beim nächsten Gnomestart wird ESD nicht mit gestartet.

[Bearbeiten] Probleme mit Umlauten auf der Konsole

Dazu sollte man wenn GDM gestartet ist vor dem Einloggen die Sprache auf "Systemvorgabe" und nicht "Deutsch" stellen. Um denoch deutsch in Gnome zu nutzen: Deutsche Lokalisierung

[Bearbeiten] Siehe auch

'Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen