Gentoo in VMware

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Notiz: Diese Anleitung wurde mit der VMware Workstation 5.5.3 unter Windows XP SP2 und dem Kernel 2.6.18-r3 (gentoo-sources) getestet und daraus erstellt. Für VMware-Server empfehle ich die Version ab 1.0.4


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] VMware und Gentoo

Mit der VMware Workstation 5.5.x ist es sowohl unter Windows als auch unter Linux möglich einen kompletten PC zu virtualisieren. Dabei wird in das eigentliche System nicht eingegriffen, so dass man unbeschwert experimentieren und Neues ausprobieren kann. Wegen der Vielfältigkeit von Gentoo passieren gerade Neulingen oft Fehler, die viel Zeit und Nerven kosten. Durch das Snapshot Feature von VMware wird jedoch Abhilfe geschaffen: man kann immer wieder an einen stabilen Punkt (Snapshot) zurückkehren und muss nicht wieder von vorne beginnen bzw. lange nach oft trivialen Fehlern suchen.

[Bearbeiten] Virtuelles System einrichten

Zu Beginn muss erst einmal ein virtuelles System eingerichtet werden. Dazu startet man den New Virtual Machine Wizard und wählt die typische Konfiguration (Typical) aus.

Die weiteren Einstellungen:

  • Guest Operating System: Linux
  • Version: Other Linux 2.6.x kernel
  • Weiter
  • Virtual machine name: z.B. Gentoo Linux 2.6
  • Location: beliebig (jedoch sollte auf dem ausgewählten Laufwerk - je nach gewünschter virtueller Festplattengröße - genügend Platz vorhanden sein)
  • Weiter
  • Netzwerkverbindung (Network Connection) auswählen:
    • Wenn Gentoo keine eigene IP im Netzwerk benötigt: Use network address translation (NAT)
    • Wenn Gentoo direkt ins Netzwerk eingebunden werden soll: Use bridged networking
  • Weiter
  • Disk Size: z.B. 8.0 GB (beliebig wählen, für ein normales Desktop Gentoo sind 8,0 GB meist ausreichend)
  • Allocate all diskspace now für mehr Performance aktivieren, ist aber nicht zwingend notwendig, wenn z.B. im Moment nicht die angegebene Disk Size vorhanden ist (Die virtuelle Festplatten-Datei wächst dann - je nach Verbrauch - dynamisch mit.)
  • Fertig stellen


[Bearbeiten] Virtuelles System anpassen

Durch Doppelklick auf die Hardware können Anpassungen vorgenommen werden.
Durch Doppelklick auf die Hardware können Anpassungen vorgenommen werden.

Nun hat man noch die Möglichkeit das System anzupassen, dabei einfach unter Devices auf die jeweilige Einstellung doppelklicken:

  • Memory: Hier kann man auswählen, wie viel Arbeitsspeicher man für das Gastsystem freigibt.
    • Die gelbe Markierung gibt an wie viel man mindestens braucht,
    • Grün zeigt den empfohlenen Bereich an und
    • über Blau sollte man nicht hinausgehen.
Für ein System ohne viele Erweiterungen reichen bereits 96 MB aus. Will man jedoch eine grafische Oberfläche (KDE, Gnome, usw.) sollte man wenn möglich 256 MB bereitstellen.
Beachten muss man aber auch, dass dem Hostsystem noch genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung steht.
  • CD-ROM: Hier kann man ein Image einbinden oder das CD-Rom Laufwerk des Hostsystems freigeben bzw. auswählen.
    Als Vorbereitung für die Gentoo-Installation wird praktischerweise ein Boot Image eingebunden:
    • Installations CD-Image von Gentoo herunterladen
    • Use ISO image auswählen und
    • über Browse die install-x86-minimal-2006.0.iso einbinden.
Mit dieser Funktion erspart man sich für die Installation und auch später das Brennen der Images.
  • Virtual Processors
    • Hat man ein Multiprozessor-System, einen Multicore-Prozessor oder einen Pentium 4 mit HyperThreading, so kann man hier zwei Prozessoren (Two) auswählen. Mehr als zwei Prozessoren werden von VMware nicht unterstützt.
    • Standard ist ein Prozessor (One).

[Bearbeiten] Installation von Gentoo

Nachdem das virtuelle System nun konfiguriert ist kann man dieses starten: Start this virtual machine. Angenommen man hat die Gentoo Installations CD als Image eingebunden, so wird das Installationssystem jetzt geladen. Von hier an kann man die Installations Anleitung für x86 befolgen. Dabei sind die folgenden Abweichungen zu beachten.

Notiz: Falls man in der Installationsumgebung kein deutsches Tastaturlayout hat, findet man unter #Kein deutsches Tastaturlayout im Installationssystem Abhilfe.


[Bearbeiten] Abweichungen von der normalen Installation

[Bearbeiten] /dev/sda

Da VMware die Festplatte als ein SCSI-Laufwerk darstellt, muss man beim Vorbereiten der Festplatten und beim Mounten der Partitionen aufpassen.

  • fdisk starten
# fdisk /dev/sda
  • daraus ergibt sich später beim Erstellen der Dateisysteme auch z.B. ext2 für /boot und ext3 für /:
# mke2fs /dev/sda1
# mke2fs -j /dev/sda3
  • beim Swap:
# mkswap /dev/sda2
# swapon /dev/sda2
  • ebenso beim späteren Mounten und für die fstab.
  • Merkregel: /dev/hda(1,2,3,...) ist stets mit /dev/sda(1,2,3,...) zu ersetzen.
  • bei der Installation von Grub bleibt in der grub.conf (hd0,0) stehen, dies zeigt auf das richtige Laufwerk. Lediglich bei grub-install muss wieder /dev/hda mit /dev/sda ersetzt werden:
# grub-install /dev/sda

[Bearbeiten] genkernel und grub.conf

Wenn ihr den Kernel per genkernel erzeugt habt, muss der Kernel Parameter "doscsi" beim booten mit übergeben werden. Die Zeile in der grub.conf sieht dann so aus:

# kernel /boot/kernel-genkernel-x86-2.6.24-gentoo-r4 root=/dev/ram0 init=/linuxrc ramdisk=8192 real_root=/dev/sda3 udev doscsi

(getestet mit Gentoo 2008.0-beta1 und VMware Fusion auf Mac OS X Leopard)

[Bearbeiten] Kernel Konfiguration

Damit Gentoo mit dem 2.6.x Kernel in VMware fehlerfrei läuft, muss man bei der Konfiguration einige Einstellungen vornehmen.

Zuerst lädt man das auf ncurses basierende Konfigurationsmenü:

# cd /usr/src/linux
# make menuconfig


Notiz: Bei den weiteren Schritten wird von einem aktuellen 2.6.x Kernel (gentoo-sources) ausgegangen.
Linux Kernel Configuration: Modularer Kernel
Loadable module support  --->
  [*] Enable loadable module support
  [*]   Module unloading
  [*]   Automatic kernel module loading


[Bearbeiten] Hardwarespezifische Kernelanpassungen

Dieser Schritt ist nicht nötig, zeigt jedoch auf, wie die weiteren Einstellungen zu Stande kommen. Mit lspci erhält man folgende Daten über das virtuelle System:

# lspci
00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 440BX/ZX/DX - 82443BX/ZX/DX Host bridge (rev 01)
00:01.0 PCI bridge: Intel Corporation 440BX/ZX/DX - 82443BX/ZX/DX AGP bridge (rev 01)
00:07.0 ISA bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ISA (rev 08)
00:07.1 IDE interface: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 IDE (rev 01)
00:07.2 USB Controller: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 USB
00:07.3 Bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ACPI (rev 08)
00:0f.0 VGA compatible controller: VMware Inc [VMware SVGA II] PCI Display Adapter
00:10.0 SCSI storage controller: LSI Logic / Symbios Logic 53c1030 PCI-X Fusion-MPT Dual Ultra320 SCSI (rev 01)
00:11.0 Ethernet controller: Advanced Micro Devices [AMD] 79c970 [PCnet32 LANCE] (rev 10)
00:12.0 Multimedia audio controller: Ensoniq ES1371 [AudioPCI-97] (rev 02)

[Bearbeiten] Prozessor

Der Prozessor in der virtuellen Maschine entspricht dem Prozessor des Hostsystems. Bei Multiprozessorsystemen ist jedoch in VMware die Anzahl der Prozessoren auf zwei begrenzt.

Linux Kernel Configuration: Prozessor
Processor type and features  --->
  [*] Symmetric multi-processing support
  (2)   Maximum number of CPUs (2-255)
  [*]   SMT (Hyperthreading) scheduler support
  
  Timer frequency (100 HZ) --->
     (X) 100 HZ


[Bearbeiten] SCSI Controller

VMware 5.5 virtualisiert einen LSI Logic LSI53C10xx Ultra 320 SCSI Controller:

Linux Kernel Configuration: LSI Logic SCSI Adapter Unterstützung
Device Drivers  --->
  Fusion MPT device support  --->
     <*> Fusion MPT ScsiHost drivers for SPI
 
Device Drivers  --->
  SCSI device support  --->
     <*> SCSI device support
     <*> SCSI disk support
         SCSI low-level drivers  --->
            <*> SYM53C8XX Version 2 SCSI support


[Bearbeiten] Netzwerk

Für 32bit Gastsysteme stellt die VMware Workstation 5.5 eine AMD-PCNET II Netzwerkkarte zur Verfügung.

Linux Kernel Configuration: Netzwerk
Device Drivers  --->
  Network Device support  --->
     [*] Network device support
           Ethernet (10 or 100Mbit)  --->
              [*] Ethernet (10 or 100Mbit)
              [*] EISA, VLB, PCI and on board controllers
                <*> AMD PCnet32 PCI support


Für 64bit Gastsysteme stellt die VMware Workstation 6.0.2 build 59824 eine Intel(R) PRO/1000 Gigabit Ethernet Netzwerkkarte zur Verfügung. ((c) kEiNsTeiN von forums.gentoo.org)

Linux Kernel Configuration: Netzwerk
Device Drivers  --->
  Network Device support  --->
     [*] Network device support
           Ethernet (1000 Mbit)  --->
              [*] Intel(R) PRO/1000 Gigabit Ethernet support


[Bearbeiten] Audio

Als Soundkarte wird eine Creative Labs Sound Blaster® AudioPCI zur Verfügung gestellt. Falls man Sound haben will, wird die Unterstützung wie folgt aktiviert:

Linux Kernel Configuration: Sound
Device Drivers  --->
  Sound  --->
     <*> Sound card support
         Advanced Linux Sound Architecture  --->
            <*> Advanced Linux Sound Architecture
            <*> OSS Mixer API
            <*> OSS PCM (digital audio) API
                PCI devices  --->
                   <*> (Creative) Ensoniq AudioPCI 1371/1373


Die Hinweise bezüglich der benötigten Kerneloptionen aus der Installationsanleitung sind ebenfalls zu befolgen.


[Bearbeiten] Installation der VMware Tools

Nachfolgend werden die VMware Workstation Tools installiert. Diese bieten besonders in X eine bessere Grafik- und Mausunterstützung.

[Bearbeiten] Einlegen der virtuellen VMware Tools CD

Bevor man die VMware Tools installieren kann, muss man die virtuelle VMware Workstation Tools CD-Rom über VMware einlegen. Dazu klickt man auf „VM" und anschließend auf „Install VMware Tools...". Nachdem das Image nun in das virtuelle CD-Rom-Laufwerk eingebunden wurde, muss es gemountet werden:

# mount -t iso9660 -r /dev/cdrom /mnt/cdrom
Notiz: Diese Anleitung ist auf die VMware Workstation 5.5.3 ausgelegt, deshalb wird die Version 5.5.3 der VMware Workstation Tools installiert. Das ebuild vmware-workstation-tools-5.5.1 funktioniert mit der Version 5.5.3 nicht.

Da das ebuild nicht funktioniert, führen wir die Installation der VMware Workstation Tools manuell durch.

[Bearbeiten] Vorbereiten der Installation

Zuerst kopieren wir die Tools vom Image in ein temporäres Verzeichnis, z.B. /tmp/ und entpacken sie:

# cp /mnt/cdrom/VMwareTools-5.5.3-34685.tar.gz /tmp
# cd /tmp
# tar -xzvf VMwareTools-5.5.3-34685.tar.gz

Damit bei der Installation alles fehlerfrei verläuft, müssen einige Unterverzeichnisse unter /etc/init.d/ angelegt werden:

# mkdir /etc/init.d/rc{0,1,2,3,4,5,6}.d

oder etwas kürzer mit

# mkdir /etc/init.d/rc{0..6}.d 

Das Ergebnis sollte dann so aussehen:

# ls -l /etc/init.d/
#...
#-rwxr-xr-x 1 root root  2947 Jun  6 15:31 modules*
#lrwxrwxrwx 1 root root     6 Jun  6 15:31 net.eth0 -> net.lo*
#-rwxr-xr-x 1 root root 30522 Jun  6 15:31 net.lo*
#...
#drwxr-xr-x 2 root root  4096 Jun 19 14:46 rc0.d/
#drwxr-xr-x 2 root root  4096 Jun 19 14:46 rc1.d/
#drwxr-xr-x 2 root root  4096 Jun 19 14:46 rc2.d/
#drwxr-xr-x 2 root root  4096 Jun 19 14:46 rc3.d/
#drwxr-xr-x 2 root root  4096 Jun 19 14:46 rc4.d/
#drwxr-xr-x 2 root root  4096 Jun 19 14:46 rc5.d/
#drwxr-xr-x 2 root root  4096 Jun 19 14:46 rc6.d/
#...

Wenn bei der Konfiguration keine X-Konfigurationsdatei gefunden wird, dann nimmt das VMware Konfigurationsprogramm die Maus bei /dev/mouse an, jedoch ist diese bei /dev/input/mice. Dieses Problem wird umgangen, indem man einen symbolischen Link von /dev/mouse auf /dev/input/mice setzt:

# ln -sf /dev/input/mice /dev/mouse

[Bearbeiten] Installation durchführen

Jetzt kann die Installation durchgeführt werden. Dazu wechselt man in das temporäre VMware-Tools-Installationsverzeichnis und startet die Installation:

# cd /tmp/vmware-tools-distrib
# ./vmware-install.pl

Die folgenden neun Fragen können einfach mit Enter bestätigt werden.

Creating a new installer database using the tar3 format.

Installing the content of the package.

In which directory do you want to install the binary files? 
[/usr/bin] Enter

What is the directory that contains the init directories (rc0.d/ to rc6.d/)? 
[/etc/init.d] Enter

What is the directory that contains the init scripts? 
[/etc/init.d] Enter

In which directory do you want to install the daemon files? 
[/usr/sbin] Enter

In which directory do you want to install the library files? 
[/usr/lib/vmware-tools] Enter

The path "/usr/lib/vmware-tools" does not exist currently. This program is going
to create it, including needed parent directories. Is this what you want? 
[yes] Enter

In which directory do you want to install the documentation files? 
[/usr/share/doc/vmware-tools] Enter

The path "/usr/share/doc/vmware-tools" does not exist currently. This program is
going to create it, including needed parent directories. Is this what you want? 
[yes] Enter

The installation of VMware Tools 5.5.3 build-34685 for Linux completed
successfully. You can decide to remove this software from your system at any
time by invoking the following command: "/usr/bin/vmware-uninstall-tools.pl".

Before running VMware Tools for the first time, you need to configure it by 
invoking the following command: "/usr/bin/vmware-config-tools.pl". Do you want 
this program to invoke the command for you now? [yes] Enter

Nun wird das Konfigurationsprogramm ausgeführt:

Stopping VMware Tools services in the virtual machine:
   Guest operating system daemon:                                      done
   Guest filesystem driver:                                            done
Trying to find a suitable vmhgfs module for your running kernel.

None of the pre-built vmhgfs modules for VMware Tools is suitable for your
running kernel.  Do you want this program to try to build the vmhgfs module for
your system (you need to have a C compiler installed on your system)? [yes] Enter

Using compiler "/usr/bin/gcc". Use environment variable CC to override.

What is the location of the directory of C header files that match your running
kernel? [/lib/modules/2.6.18-gentoo-r3/build/include] Enter

Extracting the sources of the vmhgfs module.

Building the vmhgfs module.

Using 2.6.x kernel build system.
make: Entering directory `/tmp/vmware-config3/vmhgfs-only'
make -C /lib/modules/2.6.18-gentoo-r3/build/include/.. SUBDIRS=$PWD SRCROOT=$PW$
make[1]: Entering directory `/usr/src/linux-2.6.18-gentoo-r3'
  CC [M]  /tmp/vmware-config4/vmhgfs-only/cpName.o
  CC [M]  /tmp/vmware-config4/vmhgfs-only/cpNameLinux.o
  CC [M]  /tmp/vmware-config4/vmhgfs-only/dev.o
  CC [M]  /tmp/vmware-config4/vmhgfs-only/driver.o
  CC [M]  /tmp/vmware-config4/vmhgfs-only/hgfsUtil.o
  CC [M]  /tmp/vmware-config4/vmhgfs-only/main.o
  CC [M]  /tmp/vmware-config4/vmhgfs-only/staticEscape.o
  LD [M]  /tmp/vmware-config4/vmhgfs-only/vmhgfs.o
  Building modules, stage 2.
  MODPOST
  CC      /tmp/vmware-config3/vmhgfs-only/vmhgfs.mod.o
  LD [M]  /tmp/vmware-config3/vmhgfs-only/vmhgfs.ko
make[1]: Leaving directory `/usr/src/linux-2.6.18-gentoo-r3'
cp -f vmhgfs.ko ./../vmhgfs.o
make: Leaving directory `/tmp/vmware-config3/vmhgfs-only'

The module loads perfectly in the running kernel.

Can not find /etc/init.d/network and /etc/init.d/networking.

The fast network device driver (vmxnet module) is used only for our fast
networking interface. The rest of the software provided by VMware Tools is
designed to work independently of this feature.
If you wish to have the fast network driver enabled, you can install the driver
by running vmware-config-tools.pl again after making sure that gcc, binutils,
make and the kernel sources for your running kernel are installed on your
machine. These packages are available on your distribution's installation CD.
[ Press Enter key to continue ] Enter

Falls man X installiert hat, wird dies nachfolgend konfiguriert. Hier kann man ebenfalls die Auflösung von X noch anpassen.

Detected X.org version 7.1.

This program previously created the file
/usr/lib/xorg/modules/input/vmmouse_drv.so, and was about to remove it.
Somebody else apparently did it already.

Do you want to change your guest X resolution? (yes/no) [yes] Enter

Please choose one of the following display sizes (1 - 13):

[1]  "640x480"
[2]  "800x600"
[3]  "1024x768"
[4]  "1152x864"
[5]  "1280x800"
[6]  "1152x900"
[7]  "1280x1024"
[8]< "1376x1032"
[9]  "1400x1050"
[10]  "1680x1050"
[11]  "1600x1200"
[12]  "1920x1200"
[13]  "2364x1773"
Please enter a number between 1 and 13:

[9] Hier die entsprechende Nummer eingeben.

Nun werden die VMware-Workstation-Tools noch gestartet und die Installation abgeschlossen. Falls X läuft muss dieses neugestartet werden, bevor die Änderungen wirksam werden.

Starting VMware Tools services in the virtual machine:
   Switching to guest configuration:                                   done
   Guest filesystem driver:                                            done
   DMA setup:                                                          done
   Guest operating system daemon:                                      done

The configuration of VMware Tools 5.5.3 build-34685 for Linux for this running
kernel completed successfully.

You must restart your X session before any mouse or graphics changes take
effect. 

You can now run VMware Tools by invoking the following command:
"/usr/bin/vmware-toolbox" during an XFree86 session.

Enjoy,

--the VMware team

[Bearbeiten] Automatischer Start der VMware Tools

Damit die Tools bei jedem Start von Gentoo automatisch gestartet werden, fügt man diese zum runlevel default hinzu.

# rc-update add vmware-tools default

Hiermit ist die Installation abgeschlossen. Falls nötig kann man das Konfigurationsprogramm zu einem späteren Zeitpunkt nochmals ausführen, damit zum Beispiel eine X Installation erkannt wird und dessen Konfiguration automatisch mit den VMware Tools abgestimmt wird.

[Bearbeiten] Update einer älteren VMware-Workstation-Tools Version

Kommt eine neue Version der VMware Workstation und somit auch der VMware-Workstation-Tools heraus, so meldet die neue VMware Version, dass die "Workstation Tools out of date" sind. Hier installiert man einfach erneut die VMware-Workstation-Tools: #Installation der VMware Tools. Die bereits installierte Version wird dabei zuerst gelöscht und danach wird die neue Version installiert.


[Bearbeiten] Problembehandlung

[Bearbeiten] Gentoo startet nach Reboot nicht

Manchmal läuft einfach etwas schief oder man macht einen kleinen Fehler (z.B. vergisst den Kernel zu kopieren) und Gentoo startet nach einem Reboot nicht mehr. Wie kann man den Fehler beheben? - Ganz einfach. Es funktioniert wie bei einem richtigen PC. Man bindet wieder das Installations Image von Gentoo ein und lässt dieses System booten:

  • Doppelklick bei Devices auf CD-ROM,
  • Use ISO image auswählen und
  • über Browse die install-x86-minimal-2006.0.iso einbinden.

Nachdem jedoch ein Bootloader auf dem System installiert wurde, bootet VMware standardmässig von der virtuellen Festplatte. Deshalb muss man während dem Starten im virtuellen System F2 drücken und ins virtuelle PhoenixBIOS wechseln.

  • Im Reiter Boot wählt man nun, dass CD-ROM Drive aus und setzt es mit der Taste + an oberste Stelle der Boot-Reihenfolge.
  • Im Reiter Exit die Option Exit Saving Changes auswählen und nochmals mit Yes bestätigen.

Nun bootet VMware die Gentoo Installations CD und man kann die Partitionen wieder mounten und mit Chroot wieder ins fehlerhafte System einsteigen.

  • Nachdem die Fehler beseitigt wurden, muss man entweder das Image entfernen oder die Boot-Reihenfolge im BIOS zurückstellen, ansonsten wird wieder das Installationssystem geladen.


[Bearbeiten] Kein deutsches Tastaturlayout im Installationssystem

Es kann vorkommen, dass - obwohl man beim Starten des Installationssystem dieses ausgewählt hat - das deutsche Tastaturlayout nicht funktioniert. Dazu laden wir entweder de oder de-latin1 (meist wird es de-latin1 sein)

  loadkeys de-latin1

Aufgrunddessen das noch das englische Tastaturlayout geladen ist muss auf der Tastatur

  loadkezs deßlatin1

getippt werden.

Jetzt hat man das Deutsche Tastaturlayout.

[Bearbeiten] Quellen

'Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen