Kernel manuell kompilieren/x86 2.6.25-gentoo
Aus Gentoo Linux Wiki
Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Kernel-Optionen von sys-kernel/gentoo-sources-2.6.25. Bitte den Hauptartikel Kernel manuell kompilieren beachten.
[Bearbeiten] General Setup
[*] Prompt for development and/or incomplete code/drivers
- Einige der Treiber im Linux-Kernel sind in einer sehr frühen Testphase. Um Fehler rechtzeitig zu erkennen und diese Treiber einer breiten Masse zugänglich zu machen, sind diese mit in den Quellen enthalten. Diese Option sollte man in den meisten Fällen aktivieren, weil sonst oft Treiber fehlen, die man für seine Hardware braucht. Diese sind mit EXPERIMENTAL gekennzeichnet.
() Local version - append to kernel release
- Man kann einen zusätzlichen Text an das Ende der Kernelversion anhängen. Dies ist notwendig, wenn man sich mehrere Kernels der selben Version mit unterschiedlichen modularen Konfigurationen installieren will.
[ ] Automatically append version information to the version string
- Ein -gxxxxxxxx wird bei Vorhandensein von git-basierenden Trees hinzugefügt.
[*] Support for paging of anonymous memory (swap)
- Bei vielen Rechnern reicht der eingebaute Arbeitsspeicher oftmals nicht aus und daher werden flüchtige Daten auf dem so genannten Swap-Speicher ausgelagert. Falls du solch einen Swap in deinem System haben möchtest, musst du diese Option auswählen. Generell ist es eine gute Idee, dies auszuwählen. Mehr zu Swap: Swap
[*] System V IPC
- Normalerweise ist der Arbeitsspeicher von einzelnen Programmen voneinander getrennt. Um dennoch miteinander zu "reden", gibt es die Interprozesskommunikation. Dies sollte auf jeden Fall aktiviert sein, sonst können evtl. einige Programme nicht funktionieren. Genauere Informationen hierzu findest du mit dem Aufruf info ipc oder im Abschnitt 6.4 des Linux Programmer's Guide: Tldp.org
[*] POSIX Message Queues
- Die POSIX-Variante von Message Queues sind ein Teil der Interprozesskommunikation. Hierbei hat jede Nachricht eine Priorität, die darüber entscheidet, ob sie von einem Prozess empfangen wird. Wenn du das nutzen möchtest, brauchst du weiterhin die mqueue-Bibliothek. Du kannst diese Message Queues auch als Dateisystem mqueue mounten.
[*] BSD Process Accounting
- Hiermit kann der Kernel angewiesen werden, Prozessinformationen in eine Datei zu schreiben. Der Aufruf hierzu erfolgt durch einen speziellen Systemaufruf eines Programmes im Userspace. Wenn der betreffende Prozess später beendet wird, werden Informationen darüber an die Datei angehangen. Diese Informationen umfassen u.a.:
- Zeit der Erzeugung
- User ID und Group ID
- Aufrufbefehl
- Speicherverbrauch
- kontrollierendes Terminal
- Eine genaue Übersicht findet sich in der Datei include/linux/acct.h. Normalerweise sollte ein Programm nützliche Dinge mit diesen Informationen machen.
[ ] BSD Process Accounting version 3 file format
- Es wird ein neues Dateiformat verwendet und zusätlich werden folgende Informationen gespeichert:
- Process ID und die des Elternprozesses
- Diese Version ist inkompatibel mit den älteren Formaten.
[*] Export task/process statistics through netlink [ ] Enable per-task delay accounting [*] Enable extended accounting over taskstats [ ] Enable per-task storage I/O accounting
- Prozessinformationen und Statistiken werden über ein generisches Netlink-Interface exportiert. Anders als BSD Process Accounting sind die Daten während der Laufzeit des bestreffenen Prozesses verfügbar.
[*] Auditing support [*] Enable system-call auditing support
- Dies aktiviert eine Prüfungsinfrastruktur, die durch ein anderes Kernelsubsystem, wie z.B. SELinux, genutzt werden kann.
[*] Kernel .config support [*] Enable access to .config through /proc/config.gz
- Mit dieser Option kannst du auf die Kerneloptionen, wie sie beim Kompilieren in der Datei .config festgelegt wurden, zugreifen. Dies kann über /proc/config.gz oder auch /proc/config_built_with passieren. Du kannst aber auch das Skript scripts/extract-ikconfig aufrufen.
(14) Kernel log buffer size (16 => 64KB, 17 => 128KB)
- Stellt den Kernel Log Buffer ein, Beispiele:
- 17 => 128 KB - für IBM S/390-Großrechner
- 16 => 64 KB - für Intel Itanium, Itanium2 und IBM NUMA-Q (x86) Systeme
- 15 => 32 KB - für Mehrkernprozessoren oder mehreren Sockel-CPUs
- 14 => 16 KB - für Systeme mit einer CPU
- 13 => 8 KB
- 12 => 4 KB
[ ] Control Group support
- Mit dieser Option lassen sich "process cgroup"-Subsysteme erstellen, damit lässt sich zB. Cpusets nutzen.
[ ] Example debug cgroup subsystem
- Diese Option stellt Debugging des cgroups frameworks zur Verfügung.
[ ] Namespace cgroup subsystem
- Erstellt ein cgroup-Namensraumsubsystem in dem Datensätze von Namesräumen gelistet sind (z.B. von virtuellen Servern).
[ ] Cpuset support
- Siehe oben Cpusets (empfohlen bei großen SMP- und NUMA-Systemen)
[ ] Group CPU scheduler
- Teilt die CPU-Auslastung auf die User und nochmals auf deren Prozesse auf z.B.: Marie hat zwei Prozesse sie bekommt 50% und ihre Prozesse jeweils 25%, Anton hat einen, dieser bekommt volle 50%.
[ ] Group scheduling for SCHED_OTHER => Fair Group Scheduler
[ ] Group scheduling for SCHED_RR/FIFO => Realtime Group Scheduler
Basis for grouping tasks (user id) --->
(X) user id
- Benutzt User-IDs, jeder Benutzerprozess bekommt automatich die gleiche CPU-Auslastung zugeteilt.
( ) Control groups
- Benötigt Control Group Support ! Erstellt ein Pseudodateisystem in dem die CPU-Auslastung den Prozessen und Usern zugeteilt werden kann. Weiteres siehe Documentation/cgroups.txt
[ ] Simple CPU accounting cgroup subsystem
- Hiermit lässt sich der CPU-Verbrauch der Prozesse im cgroup-Subsystem anzeigen.
[*] Resource counters [ ] Memory Resource Controller for Control Groups [ ] Create deprecated sysfs files
- Diese Option aktiviert veraltete Symlinks wie den "device"-Link, den <subsystem>:<name>-Link und den "bus"-Link. Keine der Features sollten heutzutage mehr genutzt werden. Für Distros neuer als 2006, bei einem aktuellen Gentoo eh der Fall, braucht man diese Option meistens nicht mehr.
[*] Include legacy /proc/<pid>/cpuset file
- Nur aktivierbar, wenn Cpuset support unter Control Group support aktiviert ist.
[ ] Kernel->user space relay support (formerly relayfs)
- Relay Interface Support in bestimmten Dateisystemen (wie debugfs). Es ist programmiert worden, um effiziente Mechanismen für Tools bereitzustellen, um größere Teile von Daten vom Kernelspace in den Userspace weiterzuleiten.
[*] Namespaces support [ ] UTS namespace
- In diesem Namespace sehen tasks unterschiedliche Info durch den uname() system call
[ ] IPC namespace
- In diesem Namespace arbeiten tasks mit IPC IDs, welche zu unterschiedlichen IPC Objekten in unterschiedlichen Namespaces korrespondieren
[ ] User namespace
- Unterstützt user-Namensräume. Dies erlaubt Containern, zB vservern, die user-Namensräumen zu verwenden, um unterschiedliche user Informationen für unterschiedliche Server anzubieten.
[ ] PID Namespaces
- Unterstützt Prozess ID Namensräume. Das erlaubt multiple Prozesse mit der selben PID, solange diese in unterschiedlichen PID Namensräumen sind.
[*] Initial RAM filesystem and RAM disk (initramfs/initrd) support
- Das initiale RAM-Dateisystem ist ein RAM-Dateisystem, welches von einem Bootloader geladen wird und als root vor dem normalen Boot-Prozess geladen wird. Es wird typischerweise genutzt, um Module zu laden, die zum Mounten des echten Root-Dateisystems benötigt werden. Wenn RAM-Disk support ausgewählt ist, aktiviert diese Option auch die initiale Ram-Disk. Wird z.b. für fbsplash benötigt.
(/usr/share/v86d/initramfs) Initramfs source file(s)
- Hier kann man einzelne cpio-Archive angeben oder eine mit Leerzeichen abgeteilte Liste von Verzeichnissen und Dateien um initramfs-Images zu bauen.
- Wird das neue uvesafb benötigt! Außerdem muss noch sys-apps/v86d emerged werden und danach muss EINMALIG dev-libs/klibc re-emerged werden, wenn vorher noch kein uvesafb-fähiger Kernel installiert war!
[ ] Optimize for size (Look out for broken compilers!)
- Es wird zum Kompilieren an den Compiler (gcc) statt -O2 -Os weitergegeben um einen kleineren Kernel zu erhalten. Das sorgt dafür, dass beim Kompilieren auf Größe optimiert wird. Vorsicht bei manchen gcc Versionen, dies kann zu fehlerhaften Code führen. Abhilfe schafft ein gcc Update/Upgrade.
[ ] Configure standard kernel features (for small systems)
- Mit den folgenden Unteroptionen kann man diverse grundlegende Kerneloptionen aktivieren oder anpassen. Das ist für spezielle Umgebungen gedacht und wenn du dies anpasst, solltest du dir sehr im Klaren sein, was du tust.
[ ] Disable heap randomization
- Für aktuelle Gentoo's deakiviert lassen, erhöht die Sicherheit.
Choose SLAB allocator (SLAB) --->
( ) SLAB
- Der reguläre SLAB Verteiler (schneller).
(X) SLUB (Unqueued Allocator)
- Effizentere Speichernutzung und erweiterte Diagnosen (langsamer).
[*] Profiling support
- Erlaubt das erstellen von Systemprofilen aus Laufzeitinformationen wie vom Kernel allgemein, von Kernelmodulen, Bibliotheken und sonstigen Programmen.
[ ] Activate markers
- Die neuen Kernel Marker sollen zur besseren Fehlersuche und Leistungsanalyse dienen.
- Weiteres siehe hier: UsingMarkers
< > OProfile system profiling
- Stellt Support für das OProfile-Paket zur Verfügung, welches bspw. Instruction Pointer der CPU nutzt.
[ ] Kprobes
- Nützlich, um den Kernel zu debuggen.
[Bearbeiten] [*] Enable Loadable module support
- Kernelmodule sind "Bauteile" des Linuxkernels, die im laufenden Betrieb dynamisch hinzugeladen werden können. Sie sind ein Teil des Kernels und wurden ungefähr ab der Linux-Version 1.2 eingeführt. Falls du ein sicherheitskritisches System hast und hierfür den Kernel baust, empfiehlt es sich, diesen ohne Unterstützung für Kernelmodule zu bauen. Denn diese bieten mehr theoretische Angriffspunkte. In vielen Fällen kann es jedoch sehr sinnvoll und nützlich sein, einen Kernel mit Modulen zu bauen. Wenn du mehr zu Modulen wissen möchtest, schau dir das Module-HOWTO an. Falls du diesen Punkt auswählst, wirst du später bei einigen Optionen neben "Y" und "N" auch "M" für Modul auswählen können. Weiterhin musst du beim Kompilieren neben dem make auch make modules_install ausführen. Dies installiert die Module nach /lib/modules/.
- Wer 3D Beschleunigung nutzen will, sollte sicherstellen, dass der Kernel Module laden kann, da ansonsten das NVIDIA/ATI Kernel Modul nicht genutzt und geladen werden kann!
[*] Module unloading
- Diese Option aktiviert die Möglichkeit, Module wieder zu entladen.
[*] Forced module unloading
- Hiermit kann man auch ein Modul entladen, wenn der Kernel meint, dieses wäre noch in Benutzung. Generell ist diese Option eher für Entwickler oder experimentierfreudige Nutzer gedacht. Im Normalfall kann man das ausschalten.
[ ] Module versioning support
- Diese Option ermöglicht die Nutzung von Kernelmodulen, die für eine andere Kernelversion gebaut wurden.
[ ] Source checksum for all modules
- Module, welche MODULE_VERSION beinhalten, bekommen ein extra Feld "srcversion" in den Abschnitt modinfo eingetragen, welches eine Liste von Quelldateien beinhaltet, die erstellt worden sind. Dies ist eine Hilfe für Maintainer, sie können damit sehen, welche Quelldateien zum Bau eines Modules benutzt wurden. Mit Aktivierung dieser Option erhalten alle Module ein "srcversion"-Feld.
[*] Automatic kernel module loading
- Falls diese Option aktiviert ist, wird der Kernel Module, die er benötigt, von allein nachladen. Diese Option sollte i.d.R. aktiviert sein.
[Bearbeiten] -*- Enable the block layer
[ ] Support for Large Block Devices
- Unterstützung zum Erstellen von Dateien, die größer als 2 TB sind. Muss auch aktiviert werden, wenn man ein Loopback-Gerät oder ein Raid mit mehr als 2 TB erzeugen möchte.
[ ] Support for tracing block io actions
- Erlaubt Informationen über den Datenverkehr auf einem Block-Gerät auszulesen.
[ ] Support for Large Single Files
- Unterstützung für Dateien mit mehr als 2 TB.
[ ] Block layer SG support v4
- Aktiviert die allgemeine SG (SCSI generic) v4 Unterstützung.
IO Schedulers --->
<*> Anticipatory I/O scheduler
- Dies ist der Standard-Festplatten-Scheduler. Normalerweise ist er eine gute Wahl für Standardumgebungen. Er ist allerdings ziemlich groß und komplex, verglichen mit dem Deadline I/O Scheduler. In einigen Fällen (Auslastung von Datenbanken) kann er auch langsamer sein.
<*> Deadline I/O scheduler
- Der Scheduler ist einfach und kompakt aber langsamer als der obige Scheduler.
<*> CFQ I/O scheduler
- Er versucht die Bandbreite zwischen allen Prozessen im System gleich zu verteilen und ist für Desktopsysteme empfehlenswert.
Default I/O scheduler (CFQ) --->
- Hier kann man den Default I/O Scheduler festlegen.
[Bearbeiten] Processor type and features
Hier empfiehlt es sich, die Ausgabe von cat /proc/cpuinfo heranzuziehen:
| Code: cat /proc/cpuinfo |
model name : AMD Athlon(tm) 64 Processor 3800+
flags : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca
cmov pat pse36 clflush mmx fxsr sse sse2 pni syscall nx mmxext
fxsr_opt lm 3dnowext 3dnow pni lahf_lm ts fid vid ttp tm stc
|
Die Ausgabe wurde auf die zwei wichtigsten Zeilen gekürzt.
[*] Tickless System (Dynamic Ticks)
- Lässt den Kernel tickless arbeiten, der Kernel wird nun nur noch aufgeweckt, wenn etwas zu tun ist. Bei Athlon-XP und älteren Prozessoren deaktivieren.
[*] High Resolution Timer Support
- High Resolution Timer ersetzt das Zeitmanagement in Verbindung mit HPET des Kernels, der Kernel kann so viel genauer als bisher zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt eingreifen, um eine bestimmte, vorher festgelegte Aufgabe zu erledigen.
[*] Symmetric multi-processing support
- Das aktiviert die Unterstützung für Rechner mit mehreren CPUs. Sollte auch bei einer Singlecore-CPU mit Hyper-Threading aktiviert werden.
Subarchitecture Type (PC-compatible) --->
- Auswahl passend des Systems treffen. Die meisten werden die erste Option wählen.
[*] Single-depth WCHAN output
- Berechne einfachere /proc/<PID>/wchan Werte. Wenn die Option deaktiviert ist, dann springen die wchan Werte zur caller Funktion zurück. Das bietet präzisere wchan values, auf Kosten eines leicht gestiegenen Scheduler Overheads.
[ ] Paravirtualization support
- Paravirtualization bietet einen Weg Linux unter verschiedenen "Hypervisors" laufen zu lassen; so können mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf dem Linux-Host laufen. Zur Auswahl stehende Hypervisors:
- Xen
- VMI
- Lguest
Processor family --->
- Wähle deinen Prozessor.
[ ] Generic x86 support
- Mit dieser Option kann man allgemeine Optimierungen für x86-CPUs aktivieren. Diese Option ist vor allem für jene gedacht, die bei der Kompilierung des Kernels nicht genau wissen, auf welchen konkreten Systemen er zum Einsatz kommt (z.B. Linux-Distributoren).
[*] HPET Timer Support
- Neuer und verbesserter Timer im Kernel (falls die Uhr nach dem Neustart doppelt so schnell läuft, diese Option abschalten).
(8) Maximum number of CPUs (2-255)
- Hier muss die maximale Anzahl der CPUs eingetragen werden, die der Kernel unterstützen soll.
[ ] SMT (Hyperthreading) scheduler support
- Bei einer CPU der Netburst-Architektur mit Hyperthreading aktivieren.
[*] Multi-core scheduler support
- Verbessert die CPU-Scheduler-Entscheidungen bei Multicore CPUs auf Kosten eines manchmal leicht gestiegenen Overheads.
Preemption Model (Preemptible Kernel (Low-Latency Desktop)) --->
No Forced Preemption (Server)
- Das ist das traditionelle Linux-Präemtionsmodell. Wenn niedrige Latenzen keine Rolle spielen oder der Rechner ein Server oder ein wissenschaftlicher Rechner ist, ist dies eine gute Option.
Voluntary Kernel Preemption (Desktop)
- Diese Option reduziert die Latenzzeit durch Hinzufügen von mehreren "expliziten Präemptionspunkten" in den Kernel-Code. Dies erlaubt ein flüssigeres Ausführen von Anwendungen, wenn das System unter Last ist.
Preemptible Kernel (Low-Latency Desktop)
- Der komplette Kernel wird präemtiv gemacht. Auf Kosten eines etwas niedrigeren Durchsatzes und einem leichten Laufzeit-Overhead werden Anwendungen noch flüssiger und latenzniedriger ausgeführt. Für Server, die Game-Server hosten und Desktop-Systeme erste Wahl.
[*] Preemptible RCU
- Diese Option reduziert die Latentzzeit des Kernels, da read-only-Abschnitte der RCU-Technik präemtiv gemacht werden. Dies kann aber auch zu Fehlern dessen führen.
[ ] Enable tracing for RCU - currently stats in debugfs
- Mit dieser Option lässt sich die RCU-Technik debuggen (im debugfs).
[*] Local APIC support on uniprocessors
- Wenn apic bei den CPU-Flags steht, sollte man dies aktivieren. APIC ist ein integrierter Interrupt Controller in der CPU und wird ohne Performance-Verlust bei Aktivierung genutzt. Bei einigen Asus-Notebooks kann diese Option aber dazu führen, dass sich der Rechner nach dem Herunterfahren nicht mehr von selbst ausschaltet.
[*] IO-APIC support on uniprocessors
- Kann gefahrlos aktiviert werden, auch bei Sytemen ohne IO-APIC läuft der Kernel ohne Geschwindigkeitsverlust.
[*] Machine Check Exception
- Dies erlaubt dem Prozessor den Kernel bei Problemen zu informieren. Wenn mce bei den CPU-Flags steht, kann es aktiviert werden.
<M> Check for non-fatal errors on AMD Athlon/Duron / Intel Pentium 4
- Dieses Feature aktiviert einen Timer, der alle fünf Sekunden im Maschinen-Check-Register überprüft, ob etwas passiert ist. Kleine Fehler werden korrigiert und protokolliert. Hierdurch könnte man u.U. schon frühzeitig Probleme mit der Hardware erkennen.
< > check for P4 thermal throttling interrupt
- Wenn der Pentium 4 mit der Wärmedrosselung beginnt, wird eine Nachricht ausgegeben.
< > Toshiba Laptop support
- Mit dieser Option erhält man einen Treiber für den Systemmanagementmodus der CPU auf Toshiba Notebooks. Dies funktioniert nur für Modelle mit einem Toshiba BIOS. Falls der Laptop ein Phoenix BIOS hat, klappt es nicht. Auf der Seite für die Toshiba-Treiber kannst du weitere Informationen bekommen.
< > Dell laptop support
- Mit dieser Option hast du Zugang zum Systemmanagementmodus von einem Dell Inspiron 8000. Der Treiber ist nur mit dieser Version getestet, sollte jedoch auch mit anderen Dell Laptops funktionieren.
[ ] Enable X86 board specific fixups for reboot
- Dies aktiviert Chipsatz- und/oder motherboard-spezifische Fixups, um problemlos das System neuzustarten. Derzeit betrifft dies nur Geode-Maschinen mit CS5530A und CS5536 Chipsatz und RDC R-321x SoC.
< > /dev/cpu/microcode - Intel IA32 CPU microcode support
- Hiermit laesst sich der Microcode von CPUs bearbeiten/updaten etc.. Weitere Informationen hierzu findest du unter diesem Link.
< > /dev/cpu/*/msr - Model-specific register support
- Hiermit kann man ein Gerät anlegen, das Zugriff auf die modellspezifischen Register (MSR) der x86-Architektur hat. Der MSR-Zugriff wird dann zu einer bestimmten CPU auf Mehrprozessorsystemen geleitet.
< > /dev/cpu/*/cpuid - CPU information support
- Hiermit kann man ein Gerät anlegen, das einem Prozess Zugriff auf die CPUID-Instruktion gibt. Diese wird dann von einem speziellen Prozessor ausgeführt.
High Memory Support --->
- Hier stehen die Möglichkeiten "aus", "4GB" und "64GB" zur Verfügung. Diese sollte man wählen, wenn man einen Rechner mit mehr als einem Gigabyte RAM hat.
- Bei der 32-Bit-Architektur mit mehr als 896 MB RAM 4GB wählen, mit mindestens 4GB 64GB auswählen, da ansonsten nur 896 MB oder 3GB genutzt werden, auch wenn mehr Speicher verfügbar wäre! Die 64-Bit-Architektur ist davon nicht betroffen.
Memory model (Flat Memory) --->
- Hier wird ausgewählt wie Linux den Speicher verwalten soll.
(X) Flat Memory
- Falls verfügbar, ist dies die korrekte und normale Option.
- Letztere zwei Optionen lassen sich für andere Systeme aktivieren, wie z.B. NUMA oder "memory hotplug"-Systeme.
( ) Discontiguous Memory
- Discontiguous Memory ist ein ausgereifteres und getesteteres System, könnte aber inkompatibel mit "memory hotplug"-Systemen sein.
( ) Sparse Memory
- Für manche Systeme wie NUMA wird das die einzige Option sein, inklusive Speicher-Hotplug-Systeme.
- Wer zwischen beiden letzteren Optionen unsicher ist sollte "Discontiguous Memory" wählen.
[*] 64 bit Memory and IO resources
- Erlaubt Speicher und Ein- und Ausgabe Ressourcen 64bit lang zu sein.
[ ] Allocate 3rd-level pagetables from highmem
- Kann bei Systemen mit sehr viel Speicher aktiviert werden, um niedrigen Speicher einzusparen. Verschiedene Prozesse werden in den höheren RAM-Bereich verschoben.
[ ] Math emulation
- Falls dein Rechner keinen mathematischen Coprozessor hat, kann Linux einen emulieren. Der Coprozessor wird für Gleitkommaoperationen benötigt. Rechner der Pentium-Klasse haben i.d.R. einen eingebaut. Diese Option sollte meist nur 386er und 486SX Rechner betreffen.
[*] MTRR (Memory Type Range Register) support
- Wenn mtrr bei den CPU-Flags steht, aktivieren
[ ] EFI runtime serice support
- Erlaubt das Booten von EFI-Plattformen. EFI ist der Nachfolger des BIOS.
[ ] Enable kernel irq balancing
- Wenn kein APIC vorhanden ist, der die IRQs automatisch auf CPUs oder deren Kerne verteilt, wird diese Aufgabe vom Kernel durchgenommen. Prozessoren bzw. deren Kerne die sich einen Cache teilen, wie z.B. der Intel Core 2 Duo, (andere seien bitte auf der Prozessorherstellerseite nach zu schauen) sollten diese Funktion nicht verwenden. AMD-X2-Prozessoren z.B. schon, da deren Kerne jeweils ihren eigenen Cache besitzen. Mittels cat /proc/interrupts kann sich die Verteilung angesehen und eventuell danach gehandelt werden.
[*] Enable seccomp to safely compute untrusted bytecode
- Diese Option ist nützlich für zahlenverarbeitende Anwendungen, welche unzuverlässigen Bytecode verarbeiten. Nur Embedded-Systeme sollten diese Option abwählen.
Timer frequency --->
( ) 100 HZ
- Typische Einstellung für Server, SMP- und NUMA-Systeme mit vielen Prozessoren können eine niedrigere Performance bei vielen Timer Interrupts zeigen.
( ) 250 HZ
- Empfehlenswert für Server, kann auch bei SMP- und NUMA-System eine gute Einstellung sein.
( ) 300 HZ
- 300 Hz ist ein guter Kompromiss zwischen Server-Performace und einer guten interaktiven Reaktivität auf SMP- und NUMA-Systemen und eine exakte Teilung der PAL und NTSC Frameraten für Video und Multimedia Arbeit.
(X) 1000 HZ
- Empfehlenswert für Desktopsysteme und andere, welche ein schnelles interaktives Ansprechverhalten auf Events benötigen. Als Beispiel seien hier ebenfalls Game-Server aufgezählt.
[ ] kexec system call
- Diese Option erlaubt das Herunterfahren des Kernels und direktes Starten eines anderen. Siehe auch kexec
[ ] kernel crash dumps
- Generiert Crash Dumps nach einem kexec reboot.
(0x100000) Physical address where the kernel is loaded
- Gibt dem Kernel die Speicheradresse an, ab welcher er geladen wird, Grub und Lilo etc. packen ihn z.B. dahin.
[ ] Build a relocatable kernel(EXPERIMENTAL) (0x100000) Alignment value to which kernel should be aligned [ ] Compat VDSO support
- Deaktivieren bei glibc 2.3.3 und neuer (in Gentoo ist glibc-2.3.5 stabil).
[Bearbeiten] Power management options
Man sollte generell entweder APM oder ACPI aktivieren, nicht beides zusammen.
[*] Power Management support
- Sollte aktiviert sein. Wenn Power Management Support nicht aktiviert ist, ist zum Beispiel automatisches Ausschalten nach dem Herunterfahren nicht möglich.
[ ] Legacy Power Management API (DEPRECATED)
- pm_register()-Aufrufe zulassen, dies sollte nicht mehr aktiviert werden und ist auch nur noch in wenig Code enthalten.
[ ] Power Management Debug Support
- Aktiviert diverse Debug-Unterstützungen.
[ ] Verbose Power Management debugging
- Diese Option aktiviert reichhaltige Meldungen im Power Management Code.
[ ] Suspend/resume event tracing
- Dies aktiviert manch schlechten Code, um das letzte Power Management Ereignis, nach einem suspend/resume, in der RTC zu speichern, dies kann nach einem Neustart mit dmesg -s 1000000 ausgelesen werden. Die Real Time Clock sollte danach eine falsche Zeit beinhalten... .
[ ] Suspend to RAM and standby
- Führt den Computer in den Standbymodus und hält nur den RAM am laufen (S3 Status).
[*] Hibernation (aka 'suspend to disk')
- Ermöglicht beim Herunterfahren ein Abbild des Speichers in der Swap-Partition zu speichern, um beim Anschalten an dieser Stelle fortfahren zu können (S4 Status).
() Default resume partition
- Hier die Partition angeben, in der die Suspend-to-Disk-Implementierung nach dem gespeicherten Disk-Abbild schauen wird. Dies sollte eine gültige Swap-Partition sein.
[*] ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) Support --->
- ACPI ersetzt veraltete Konfigurationsmöglickeiten und Energiesparschnittstellen von Mainboards, wie zum Beispiel APM, MPS oder PnP BIOS. Im Allgemeinen ist ACPI dem veralteten APM vorzuziehen.
- Das Energiemanagement wird komplett vom Betriebsysstem kontrolliert.
--- ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) Support [ ] Deprecated /proc/acpi files [ ] Deprecated power /proc/acpi directories
- Stellt Informationen in das proc-Dateisystem, um jegliche Abwärtskompatibilität zu leisten. Sollte nicht mehr aktiviert werden, da diese im /sys existieren (betreffende Dateien aus der k(-ernel)config-Hilfe entnehmen).
[ ] Future power /sys interface
- Das power /sys Interface aktivieren.
[ ] Deprecated /proc/acpi/event support
- Manche Userspace-daemons handeln noch hiermit, solche events werden aber von input layern, oder als netlink events abgelöst und /proc/acpi/event bald gelöscht.
<M> AC Adapter
- Dieser Treiber fügt "AC Adaper object"-Unterstützung hinzu, welche feststellen kann, ob ein Laptop an die Netzversorgung angeschlossen ist oder nicht.
<M> Battery
- Mit Hilfe dieser Option ist Zugriff auf /proc/acpi/battery möglich. Das ist bei Laptops nützlich, um sich den Ladestand anzeigen zu lassen.
<M> Button
- Mit Hilfe der Option wird es in Zukunft möglich sein, das man das System durch die Tasten am PC selbst herunterfahren oder in den Suspend-Modus schicken kann.
<M> Fan
- Durch diese Option ist man in der Lage, per Molex ans Mainboard angeschlossene Lüfter zu steuern.
-*- Dock
- Unterstützung für ACPI gesteuerte Dockingstationen.
< > Removable Drive Bay
- Option für ACPI gesteuerte IBM UltraBay oder Dell Module Bay.
<M> Processor
- Aktiviert Unterstützung für Energiesparmöglichkeiten der CPU.
<M> Thermal Zone
- Dies sollte aktiviert werden. Aktiviert die Unterstützung für ACPI Thermal Zones. Ohne die Option kann die CPU bei Überhitzung zerstört werden.
< > WMI
- Treiber für ACPI-WMI-Geräte (Windows Management Interface, eine proprietäre Erweiterung zu ACPI). Die ACPI-WMI-Erweiterung enthüllt Teile der ACPI-firmware in den userspace, durch Eigenschaften eines PNP0C14-Gerät. Dieser Treiber ist auf vielen (darunter Acer und HP) Laptops Abhängigkeit für Firmware spezifische Treiber.
< > ASUS/Medion Laptop Extras
- Aktiviert erweiterte Unterstützung für ACPI-kompatible ASUS Notebooks. Manche Medion Notebooks (wie das 9675 z.B.) wurden ebenfalls durch ASUS hergestellt. Erweiterte Möglichkeiten sind z.B. dass man die LCD-Helligkeit einstellen kann usw.
< > Toshiba Laptop Extras
- Erweiterte Unterstützung für "legacy free" Toshiba Laptops.
(0) Disable ACPI for systems before Jan 1st this year
- Hier ein Jahr eingeben (z.B. 2001), wenn ein DMI Bios älter als dieses ACPI deaktivieren soll. Mit dem Kernelparameter "acpi=force" wird diese Einstellung umgangen, mit "0" nicht verwendet.
[ ] Debug Statements
- Für Fehlersuche nützlich. Nur aktivieren wenn ACPI nicht funktioniert, da es die ACPI-Geschwindigkeit mindert.
[ ] Additionally enable ACPI function tracing
- Dies ist zwar nur selten nützlich, soll jedoch die Zeit der "ACPI Debug Statements" verrignern.
< > ACPI0004,PNP0A05 and PNP0A06 Container Driver
- Dies erlaubt das physikalische Hinzufügen und Entfernen von CPUs und Speicher. Dies kann zum Beispiel auf NUMA-Systemen nützlich sein, welche ACPI-basierendes physisches Hotplugging von Nodes unterstützen oder auf Nicht-NUMA-Machinen, die physisches CPU-/Speicher-Hotplugging unterstützen.
< > Smart Battery System
- Treiber für das Smart Battery System, ein anderes für Batterieinformationen.
< > APM (Advanced Power Management) BIOS Support --->
- Dies aktivieren, wenn ACPI nicht ordnungsgemäß oder gar nicht funktioniert, um die APM Spezifikationen im BIOS (i.d.R. abwärtskompatibel zu ACPI) zu nutzen.
- Das APM funktioniert, abgesehen von ein paar Funktionen, transparent vom Betriebsystem.
[ ] Ignore USER SUSPEND [ ] Enable PM at boot time [ ] Make CPU Idle calls when idle [ ] Enable console blanking using APM [ ] Use real mode APM BIOS call to power off
CPU Frequency scaling --->
- Dies ist für Notebook-Benutzer interessant, damit ermöglicht man, dass der Kernel die CPU bei geringer Auslastung niedriger taktet und somit Strom spart.
[*] CPU Frequency scaling [*] Enable CPUfreq debugging
- Erlaubt Debugging von CPUfreq-Subsystemen. Man muss es zusätzlich per Kernel-Kommandozeile anschalten: cpufreq.debug=<value>
- Werte für value:
- 1 für activate CPUfreq core debugging
- 2 für CPUfreq drivers debugging
- 4 für CPUfreq governor debugging
<*> CPU frequency translation statistics
- Dieser Treiber exportiert CPU-Frequenzstatistiken in das /sys-Dateisystem.
[ ] CPU frequency translation statistics details
- Detailliertere Tabellen.
Default CPUFreq governor (ondemand) --->
- Wählt den Standard-Governor aus
-*- 'performance' governor
- Setzt die CPUFreq statisch auf den höchstmöglichen Wert.
< > 'powersave' governor
- Setzt die CPUFreq statisch auf den kleinstmöglichen Wert.
<M> 'userspace' governor for userspace frequency scaling
- Erlaubt das Setzen der CPUFreq manuell oder dynamisch durch ein Benutzerprogramm wie z.B. LART.
< > 'ondemand' cpufreq policy governor
- Pollt ständig die CPU, und setzt die CPUFreq dynamisch abhängig von ihrer Auslastung
< > 'conservative' cpufreq governor
- Ähnelt ondemand, schaltet aber meist niedriger um die Akkulaufzeit zu erhöhen.
*** CPUFreq processor drivers ***
- Hier entsprechende Optionen für die eigene CPU auswählen. Näheres siehe Documentation/cpu-freq/*
<M> ACPI Processor P-States driver
- Fügt einen CPU-Frequenztreiber, welcher ACPI Processor Performance States nutzt, hinzu. Dieser unterstützt auch Intel Enhanced Speedstep.
*** shared options *** [ ] /proc/acpi/processor/../performance interface
- Hilfreich für manches Debugging, dennoch die CPU-Spezifischen Interfaces nutzen.
[ ] Relaxed speedstep capability checks
- Nicht alle speedstep-Tests durchführen, da manche Systeme zu alt oder eigentümlich sind, um diese zu bestehen aber dennoch speedstep-fähig sind. Dafür bei Modulen folgenden Parameter verwenden: "relaxed_check=1".
[*] CPU idle PM support
- CPU idle ist ein Software-Prozessor-Power-Management-Framework (ACPI abhängig). Es beinhaltet modulare plattformunabhängige governors, zwischen denen in der Laufzeit getauscht werden kann.
[Bearbeiten] Bus options (PCI etc.)
[*] PCI support
- Sollte man gesetzt haben, auch wenn man keine PCI-Slots nutzt sind eventuell Chips auf dem Mainboard am PCI-Bus gebunden.
PCI access mode (Any) --->
- Wenn zum Beispiel beim Start des Kernels (oder in dmesg) die Meldung "PCI: Not using MMCONFIG" auftaucht, darf hier nicht "MMConfig" gewählt werden, in dem Fall sollte der Kernel mit dem Parameter "pci=nommconfig" gestartet werden etc.. Passende Optionen sparen Code ein, sonst ist es hier am Besten den Mode auf "Any" zu lassen, um den Kernel alle Methoden durchprobieren zu lassen.
[ ] PCI Express support
- Support für PCI Express.
< > PCI Express Hotplug driver
- Für natives PCI Express Hotplug aktivieren.
[ ] Root Port Advanced Error Reporting support
- Support für "PCI Express Root Port erweiterte Fehlermeldungen (AER)" Treiber
[*] Message Signaled Interrupts (MSI and MSI-X)
- Erlaubt Gerätetreibern die Aktivierung von Message Signaled Interrupts (MSI). MSI erlaubt einem Gerät die Erzeugung eines Interrupts unter Benutzung eines inbound Memory Write auf seinen PCI-Bus anstatt eines IRQ-Pins, da dies keine Antwort erfordert, verlaufen MSI schneller. Aktivieren bei PCI 2.2 (und höher) und PCI Express.
[*] Enable deprecated pci_find_* API
Support für veraltete pci_find_slot() and pci_find_device() APIs. Die meisten Treiber wurden umgeschrieben, es gibt jedoch noch einige Treiber, die diese API benutzen.
[*] Interrupts on hypertransport devices
- Erlaubt nativen Hypertransport-Geräte die Nutzung von Interrupts.
[*] ISA support
- Heutige Mainboards haben zwar keine ISA-Slots mehr, aber einige Mainboard-Features werden immer noch über diesen Bus angesprochen. Siehe die Ausgabe lspci | grep -i ISA.
[*] EISA support
- Treiber für den Extended ISA-Bus (EISA).
[ ] Vesa Local Bus priming
- Treiber für eine Vesa Local Bus-/VLB-Karte, welche sich eigenständig als eine EISA-Karte identifiziert, wie z.B. das Adaptec AHA-284x Gerät.
[ ] Generic PCI/EISA bridge
- Unterstützung für die PCI to EISA bridge, bei Systemen mit PCI und EISA Slots notwendigerweise aktivieren.
[ ] EISA virtual root device
- Bei Systemen mit EISA-Bus und ohne PCI-Bus aktivieren, wie bspw. das Alpha Jensen System.
[ ] EISA device name database
- Der Kernel enthält eine Datenbank mit EISA-Gerätenamen, diese Namen werden in den Userspace (sysfs) anstatt Geräte-IDs gestellt. Dies vergrößert den Kernel um etwa 40KB, nach dem Kernelboot wird der Speicher aber befreit.
[*] MCA support
- Aktivieren, wenn man einen MicroChannel-Anschluss auf dem Mainboard hat.
[*] Legacy MCA API Support
- Unterstützung für das alte slotbasierte MCA API. Dies ist notwendig für nicht konvertierte Treiber.
[ ] Support for the mca entry in /proc
- Erstellt (zu dem besseren sysfs) /proc/mca.
< > NatSemi SCx200 support
- Aktiviert Unterstützung für den SCx200-Prozessor von National Semiconductor (jetzt AMD). Ebenfalls Treiber für GPIO-Pins.
< > NatSemi SCx200 27MHz High-Resolution Timer Support
- Dieser Treiber ist für den on-chip 27MHz high-resolution timer und auch eine Notlösung für das NSC Geode SC-1100 fehlerhafte TSC, welches Zeit verliert, wenn die CPU in den Idle-Modus geht.
< > PCCARD (PCMCIA/CardBus) support --->
- Dieses Untermenü ist für Notebook-Benutzer interessant.
< > Support for PCI Hotplug --->
- Zum Verwenden eines PCI Hotplug Controllers.
[Bearbeiten] Executable file formats / Emulations
[*] Kernel support for ELF binaries <M> Kernel support for a.out and ECOFF binaries <M> Kernel support for MISC binaries
- Hier werden die kernelseitig unterstützten Binärformate für Programme festgelegt. a.out-Unterstützung ist in der Regel nicht notwendig, MISC sollte aber in den meisten Fällen gewählt werden, da Binärformate wie Java, .NET und Win32 per Wrapper geladen werden können.
x86_64-Benutzer sollten hier die Unterstützung der ELF32-Emulation aktivieren, da eine Unzahl von Programmen diese nach wie vor erfordern.
[Bearbeiten] Networking
[*] Networking support
- Selbstredend immer aktivieren, da viele Programme auch ohne eine vorhandene Netzwerkkarte Netzwerkfunktionen benötigen.
Networking options --->
Es werden nur ein paar wichtige Optionen angesprochen, den Rest entnehmen Sie bitte der Kernel-Hilfe.
<*> Packet socket
- Wird von Programmen benötigt, die direkt mit Netzwerkgeräten kommunizieren können, z.B. tcpdump. Damit niemand solche Tools benutzen kann, z.B. bei einem Mehrbenutzersystem, kann man auf dieses Modul verzichten um die Sicherheit zu erhöhen.
[*] Packet socket: mmapped IO
- In Verbindung mit Packet Sockets empfiehlt sich der Memory Mapped IO, dies resultiert in einer schnelleren Kommunikation.
<*> Unix domain sockets
- Sehr wichtig für die meisten Programme unter Linux.
< > PF_KEY sockets [*] TCP/IP networking [*] IP: multicasting [ ] IP: advanced router
- Möchte man den Rechner als Router einsetzen, der noch etwas mehr kann, als nur anhand der Routingtabelle die Pakete zu routen, der muss dies hier aktivieren. Dies ist für die meisten Anwendungen nicht nötig. Wenn man dies aktiviert, muss man noch eine der spezifizierten Optionen, die dann darunter erscheinen, aktivieren. Dies ermöglicht u.A. anhand der Quell-IP eine Routingentscheidung zu fällen oder auch mehrere Routen für ein Paket festzulegen, und der Kernel entscheidet aufgrund der "Kosten" welche Route genommen werden soll
[ ] IP: kernel level autoconfiguration
- Wird z.B. bei festplattenlosen Systemen benutzt, damit der Kernel beim Booten dem Netzwerkinterface via DHCP, BOOTP oder RARP eine IP zuweisen kann. Dies wird nicht benötigt bei PCs, die von Festplatte booten, da diese über eigene Tools verfügen um den DHCP-Dienst nutzen zu können
< > IP: tunneling
- Wird benötigt um IP-Verkehr in IP zu Tunneln, z.B. wer ipv6 in ipv4 mittels iptunnel tunneln will benötigt dieses Modul.
<M> Large Receive Offload (ipv4/tcp)
- Unterstützung für Large Receive Offload. Dies ist eine Technik zur Steigerung des eingehenden Datendurchsatzes bei niedriger CPU Last, dabei gelangen mehrfache Pakete eines gleichen Datenstroms in einem Zwischenspeicher.
<M> INET: socket monitoring interface
- Wenn man das Programm Iproute2 (bzw. das darin enthaltene ss) verwenden möchte, um den Traffic vom TCP, DCCP uvm. zu überwachen etc..
< > IP: AH transformation < > IP: ESP transformation < > IP: IPComp transformation < > IP: tunnel transformation
- Die Transformationen werden hauptsächlich bei IPSec benötigt
< > The IPv6 protocol
- Wer IPv6 einsetzen will, muss dies hier aktivieren.
[*] Network packet filtering framework (Netfilter) --->
- Für den Einsatz als Router (NAT) oder auch nur um Pakete zu filtern (Firewall) muss dies aktiviert werden.
- Zusätzlich müssen dann im Untermenü die entsprechenden Module ausgewählt werden.
Core Netfilter Configuration --->
IP: Netfilter Configuration --->
- Es ist hilfreich hier alles als Modul auszuwählen, was unter Connection tracking und IP tables Support auftaucht.
raw table, ARP table, ipchains, ipfwadm nur aktivieren, wenn man dies noch unbedingt benötigt. Mehr dazu unter Iptables
< > Asynchronous Transfer Mode (ATM)
- Benötigt man in ATM-Netzen
< > 802.1d Ethernet Bridging
- Möchte man zwei oder mehrere Ethernetgeräte zu einer Bridge zusammenfassen, d.h. mehrere Netzwerksegmente zu einem, so muss dies hier aktiviert werden.
QoS and/or fair queueing --->
- Normalerweise werden Pakete so verarbeitet bzw. weiter gereicht in der Reihenfolge, in der sie eintreffen. Mit QoS (Quality of Service) kann man aber bestimmten Paketen eine höhere Priorität verschaffen, um diese schneller an die Reihe kommen zu lassen.
[ ] Amateur Radio support --->
- Nötig um den Rechner an ein Amatuer Radio anzuschließen.
< > CAN bus subsystem support (NEW) --->
- Controller Area Network (CAN)
< > IrDA (infrared) subsystem support --->
- Für PDAs und Laptops am ehesten interessant.
< > Bluetooth subsystem support --->
- Bluetooth Support
< > RxRPC session sockets
- Benötigt für das AFS Kernel Dateisystem und Userspace-Tools.
< > Wireless --->
- WLAN-Support. Hier muss eventuell mehr aktiviert werden zb auch der alte wireless stack um unter 'Device Drivers/Network device support/Wireless LAN' benötigte Treiber überhaupt auswählen zu können, darunter zB Ralink Treiber. Prinzipiell gilt Wireless Extensions (alter stack) nur aktivieren, wenn du diesen unbedingt noch brauchst. Leider verwenden das noch diverse Programme/Treiber und viele ebuilds prüfen ob wireless extensions vorhanden sind.
< > RF switch subsystem support --->
- Support für Kontrolle über RF Switches, die in vielen WiFi, Bluetooth und IRDA-Karten zu finden sind.
< > Plan 9 Resource Sharing Support (9P2000) (Experimental) --->
- Experimentielle Unterstützung für Plan 9 resource sharing mittels 9P2000 protocol
[Bearbeiten] Device Drivers
Hier werden nur die wichtigsten Treibermenüs behandelt. Nicht genannte kommen selten oder garnicht zum Einsatz.
Generic Driver Options --->
(/sbin/hotplug) path to uevent helper
[*] Select only drivers that don't need compile-time external firmware
- Aktivieren, wenn man keine Magic Firmware für Treiber, die dies benötigen, hat.
[*] Prevent firmware from being built
- Verhindert das Bauen von Firmware. Firmware wird für gewöhnlich mit dem Treiber mitgeliefert.
<M> Userspace firmware loading support
- Diese Option aktivieren, wenn man Hardware hat, die externe Firmware laden muss. Einige WLAN- und DVB-Karten benutzen dieses Feature.
<*> Connector - unified userspace <-> kernelspace linker --->
- Dies ist der vereinheitlichte Userspace-Kernelspace-Verbinder, welcher auf dem Netlink-Socket-Protokoll arbeitet. Wird zum Beispiel für uvesafb benötigt.
< > Parallel port support --->
<M> Parallel port support <M> PC-style hardware [*] Use FIFO/DMA if available [*] SuperIO chipset support <M> AX88796 Parallel Port [*] IEEE 1284 transfer modes
- Braucht man nur aktivieren, wenn man den Parallel Port benötigt.
-*- Plug and Play support --->
--- Plug and Play support [ ] PnP Debug Messages --- Protocols
[*] Block devices --->
<M> Normal floppy disk support
- Braucht man nur aktivieren, wenn man noch ein Diskettenlaufwerk besitzt.
< > Compaq SMART2 support < > Compaq Smart Array 5xxx support < > Mylex DAC960/DAC1100 PCI RAID Controller support < > Micro Memory MM5415 Battery Backed RAM support <M> Loopback device support
- Braucht man um Loopdevice zu benutzen, zum Beispiuel um ISO-Dateien zu mounten oder das Loopback-Device zu benutzen.
<M> Cryptoloop Support
- Wer Partitionen verschlüsseln will, kann dies aktivieren. Für Dateisysteme mit Journal ReiserFS und ext3 sollte man dies aber nicht aktivieren. Weitere Infos zum Verschlüsseln: Partition verschluesseln mit dm-crypt
< > Network block device support < > Promise SATA SX8 support < > Low Performance Block driver
- Dies ist ein neuer Treiber für USB-Speichergeräte, wie z.B. USB-Sticks. Da dieser jedoch noch einige Probleme bereiten kann sollte man auf den USB Mass Storage Support im USB-Menü zurückgreifen.
<*> RAM disk support (1) Default number of RAM disks (4096) Default RAM disk size (kbytes) [ ] Support XIP filesystems on RAM block device (NEW)
- RAM Disk Support ist nur nötig wenn man zum Beispiel Fbsplash nutzen möchte.
< > Packet writing on CD/DVD media
- Wenn man wiederbeschreibbare Medien als HDD nutzen möchte, sollte man dies aktivieren. Mehr dazu: Pakete auf CD-RW schreiben
< > ATA over Ethernet support
- Unterstützung für ATA-over-Ethernet-Blockgeräte wie der Coraid EtherDrive (R) Storage Blade.
[ ] Misc devices --->
Support für diverse Geräte.
<*> ATA/ATAPI/MFM/RLL support --->
Dieses Submenu beinhalted Treiber für den IDE-Controller. Der Zugriff auf P-ATA Festplatten und CD-Laufwerke erfolgt dann über /dev/hd*. Für neuere Systeme existieren jedoch neuere Treiber im Submenu Serial ATA (prod) and Parallel ATA (experimental) drivers. Wer diese nutzen möchte, kann ATA/ATAPI/MFM/RLL support komplett deaktivieren.
<*> Enhanced IDE/MFM/RLL disk/cdrom/tape/floppy support --- Please see Documentation/ide.txt for help/info on IDE drives [ ] Support for SATA (deprecated; conflicts with libata SATA driver)
- S-ATA wird unter Serial ATA (prod) and Parallel ATA (experimental) drivers konfiguriert
[ ] Use old disk-only driver on primary interface <*> Include IDE/ATA-2 DISK support [*] Use multi-mode by default <*> Include IDE/ATAPI CDROM support
- Für CDROMs die über den IDE-Bus angesteuert werden
< > Include IDE/ATAPI TAPE support < > Include IDE/ATAPI FLOPPY support < > SCSI emulation support
- Seit Version 2.6 hat SCSI-Emulation nur dann Sinn, wenn der CD-Brenner (IDE) seinen Dienst verweigert. Zu diesem Thema existiert in den deutschen Gentoo-Foren ein interessanter Thread.
[*] IDE ACPI support [ ] IDE Taskfile Access [*] legacy /proc/ide/ support *** IDE chipset support/bugfixes *** < > generic/default IDE chipset support < > Platform driver for IDE interfaces [ ] CMD640 chipset bugfix/support [ ] PNP EIDE support *** PCI IDE chipsets support *** [ ] Sharing PCI IDE interrupts support < > Generic PCI IDE Chipset Support < > OPTi 82C621 chipset enhanced support < > RZ1000 chipset bugfix/support <*> XYZ chipsets support
- Hier den richtigen IDE-Treiber auswählen, siehe auch lspci --> IDE interface
SCSI device support --->
-*- SCSI device support < > SCSI target support [*] legacy /proc/scsi/ support
- Unterstützung für /proc/scsi. Viele Programme greifen noch dort auf die Informationen zu.
*** SCSI support type (disk, tape, CD-ROM) *** <*> SCSI disk support
- Diese Option ist für USB-Speichermedien SCSI- und S-ATA-Festplatten; S-ATA-Festplatten werden wie SCSI-Festplatten mit /dev/sd* angesprochen.
< > SCSI tape support < > SCSI OnStream SC-x0 tape support <*> SCSI CDROM support
- Für SCSI-CDROMs. Wird ebenfalls benötigt, wenn IDE CD-Laufwerke mit den Serial ATA (prod) and Parallel ATA (experimental) drivers angesprochen werden sollen. In dem Fall sind die Laufwerke dann unter /dev/sr* ansprechbar.
[ ] Enable vendor-specific extensions (for SCSI CDROM)
- Diese Option aktivieren, wenn man ältere (Singlesession-)Laufwerke hat, wie z.B. von NEC, Toshiba, HP u.a., die bei Multisession-CD/DVDs nur die erste Session lesen können.
<*> SCSI generic support
- Diese Option aktivieren, wenn man noch andere SCSI-Geräte verwendet, z.B. Scanner, CD-Writer. Diese Option wird automatisch aktiviert, wenn man USB Mass Storage Support unter USB aktiviert.
< > SCSI media changer support --- Some SCSI devices (e.g. CD jukebox) support multiple LUNs [*] Probe all LUNs on each SCSI device
- Aktivieren, wenn Geräte mehr als eine LUN haben, z.B. CD-Wechser, CardReader oder auch einige USB-Sticks mit mehreren Partitionen.
[ ] Verbose SCSI error reporting (kernel size +=12K) [ ] SCSI logging facility SCSI Transport Attributes --->
- Hier aktivieren, wenn Informationen von angeschlossenen SCSI-Geräten ins SysFS exportiert werden sollen. Ist im Allgemeinen nicht notwendig.
SCSI low-level drivers --->
- Hier den entsprechenden Treiber für den SCSI-Controller auswählen und fest in den Kernel einbauen lassen.
<*> Serial ATA (prod) and Parallel ATA (experimental) drivers --->
Dieses Submenu enthält die Treiber für S-ATA sowie experiementelle Treiber für P-ATA. Möchte man die P-ATA Treiber ebenfalls nutzen, kann man ATA/ATAPI/MFM/RLL support komplett deaktivieren. Ansprechbar sind die S-ATA und P-ATA Festplatten unter /dev/sd*
< > AHCI SATA support
- Support für Advanced Host Controller Interface (AHCI). Die AHCI-Spezifikation wurde von Intel entwickelt und ist ein offener Schnittstellen-Standard für Serial-ATA-Controller. Wenn der Controller AHCI unterstützt, ist kein extra Treiber erforderlich.
Wenn der Controller kein AHCI unterstützt, aus der Liste den passenden Treiber aktivieren. Als Beispiel:
<*> VIA SATA support <*> VIA PATA support
[ ]Multi-device support (RAID and LVM) ---> Diese Optionen braucht man nur wenn man ein Software-Raid oder ein LVM (Logical Volume Manager) einsetzen möchte. Auch hier ist wieder zu beachten, dass die entsprechende Option fest in den Kernel einkompiliert werden muss, falls sich das Root-Filesystem auf einem solchen Softraid oder LVM befindet.
- Raidoptionen
<M> RAID support < > Linear (append) mode < > RAID-0 (striping) mode < > RAID-1 (mirroring) mode < > RAID-10 (mirrored striping) mode < > RAID-4/RAID-5/RAID-6 mode < > Multipath I/O support < > Faulty test module for MD
- LVM-Optionen
<M> Device mapper support [ ] Device mapper debugging support <M> Crypt target support
- Ist für DM-Crypt notwendig.
< > Snapshot target < > Mirror target < > Zero target < > Multipath target < > I/O delaying target [ ] DM uevents < > Bad Block Relocation Device Target
[ ] Fusion MPT device support ---> Besitzt man einen LSI Logic Controller mit Fusion-MPT-Technologie, so ist die Unterstützung hier zu aktivieren.
< > Fusion MPT ScsiHost drivers for SPI < > Fusion MPT ScsiHost drivers for FC < > Fusion MPT ScsiHost drivers for SAS
- passenden Treiber wählen
(128) Maximum number of scatter gather entries (16 - 128) <M> Fusion MPT misc device (ioctl) driver [ ] Fusion MPT logging facility
IEEE 1394 (FireWire) support --->
< > IEEE 1394 (FireWire) support - alternative stack, EXPERIMENTAL <M> IEEE 1394 (FireWire) support *** Subsystem Options *** [ ] Excessive debugging output *** Controllers *** < > Texas Instruments PCILynx support
- Dieser Treiber benötigt I2C Support um aktiviert werden zu können.
<M> OHCI-1394 support
- Dies ist eigentlich der gebräuchlichste Treiber für aktuelle Firewire-Controller. lspci gibt dazu nähere Informationen.
*** Protocols ***
- Es ist generell eine gute Idee hier alle Protokolle als Modul zu aktivieren, um bei Gelegenheit die entsprechende Unterstützung zu haben.
<M> OHCI-1394 Video support <M> SBP-2 support (Harddisks etc.) [ ] Enable replacement for physical DMA in SBP2 [*] IP over 1394
- Um das Firewire-Gerät als Netzwerkschnittstelle benutzen zu können.
< > OHCI-DV I/O support (deprecated) <M> Raw IEEE1394 I/O support
[*] Network device support --->
[*] Network device support <*> Dummy net driver support
Bei SLIP- oder PPP-Nutzung sollte dies aktiviert sein. Auch generell ist die Aktivierung nicht verkehrt.
< > Bonding driver support
- Möchte man zwei oder mehrere Netzwerk-Geräte zu einem zusammenschließen, um die Bandbreite zu erhöhen, muss dies aktiviert werden. Es erfordert aber einen Switch der Port-Trunking unterstützt. Ein englisches HOWTO zum Thema Bonding gibt es im Gentoo-Forum: http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-198607.html
< > EQL (serial line load balancing) support
- Wird zum Beispiel gebraucht, um bei ISDN die Kanalbündelung benutzen zu können.
< > Universal TUN/TAP device driver support
- Wird für Tunnel benötigt, z.B. bei vtun oder openvpn und anderer Software, die Tunnel bereitstellen.
< > General Instruments Surfboard 1000
< > ARCnet devices --->
Ethernet (10 or 100Mbit) --->
- Hier den entsprechenden Treiber für die Netzwerkkarte auswählen, siehe auch lspci -->Ethernet controller. Beachte, dass für Via Gigabit-Netzwerkkarten in diesem Menü[*] EISA, VLB, PCI and on board controllers aktiviert sein muss.
[*] Ethernet (1000 Mbit) --->
- Bei Gigabit-Netzwerkkarten hier den passenden Treiber auswählen, siehe lspci --> Ethernet controller.
Ethernet (10000 Mbit) --->
Token Ring devices --->
- Bei Token-Ring-Netzwerkkarten den passenden Treiber hier auswählen.
Wireless LAN --->
- Wenn kein passender Treiber vorhanden ist, auf ndiswrapper zurückgreifen.
[*] Wireless LAN (IEEE 802.11)
- Diverse wlan Treiber; auch brandneue für Intel, Ralink, Atheros (ath5k) etc. Damit hier Treiber auswählbar sind, muss 'Networking/Wireless' entsprechend aktiviert worden sein.
USB Network Adapters ---> [ ] Wan interfaces ---> [ ] FDDI driver support [ ] HIPPI driver support <M> PPP (point-to-point protocol) support
- Wird z.B. für die Einwahl ins Internet mit Modem, ISDN, DSL oder auch wenn man selbst Dienste bereitstellt, die auf pppd zurückgreifen, benötigt.
[ ] PPP multilink support [ ] PPP filtering <M> PPP support for async serial ports <M> PPP support for sync tty ports <M> PPP Deflate compression <M> PPP BSD-Compress compression <M> PPP over Ethernet
- Für DSL ist dies zu aktivieren.
< > SLIP (serial line) support [ ] Fibre Channel driver support < > Traffic Shaper (OBSOLETE)
- Hiermit kann man die Geschwindigkeit des Datenverkehrs begrenzen. Eine Alternative hierzu wäre im Menupunkt QoS (Quality of Service) -> QBC Class-Based Queueing
< > Network console logging support
< > ISDN subsystem --->
- Die gängigen Optionen, um die Fähigkeiten einer CAPI 2.0 fähigen ISDN-Karte zu nutzen:
< > Old ISDN4Linux (deprecated) ---> <M> CAPI 2.0 subsystem ---> [ ] Verbose reason code reporting (kernel size +=7K) [*] CAPI trace support [*] CAPI2.0 Middleware support <M> CAPI2.0 /dev/capi support [*] CAPI2.0 filesystem support --- CAPI hardware drivers Active AVM cards ---> Active Eicon DIVA Server cards --->
Siehe auch AVM Fritzcard.
Input device support --->
--- Generic input layer (needed for keyboard, mouse, ...) < > Support for memoryless force-feedback devices < > Polled input device skeleton *** Userland interfaces *** -*- Mouse interface [*] Provide legacy /dev/psaux device
- Aktivieren wenn man eine PS/2-Maus besitzt und neben dem üblichen /dev/input/mice-Gerät auch /dev/psaux haben möchte, beide Geräte haben die gleiche Funktion.
(1024) Horizontal screen resolution (768) Vertical screen resolution
- Wichtig für Grafiktablets
< > Joystick interface
- Für Joysticks
< > Touchscreen interface
- Für Touchscreen
<*> Event interface
- Sollte aktiviert sein, wenn man x11-drivers/xf86-input-evdev nutzen möchte um Eingabegeräte wie die Maus per evdev verfügbar zu machen.
< > Event debugging *** Input Device Drivers *** -*- Keyboards ---> < > Sun Type 4 and Type 5 keyboard support < > DECstation/VAXstation LK201/LK401 keyboard support < > XT Keyboard support < > Newton keyboard [*] Mice ---> <*> PS/2 mouse
- Für PS/2 Mäuse
< > Serial mouse
- Für eine Maus die am COM-Port angeschlossen ist
< > InPort/MS/ATIXL busmouse < > Logitech busmouse < > IBM PC110 touchpad < > DEC VSXXX-AA/GA mouse and VSXXX-AB tablet
- Weitere spezielle Mäuse
[ ] Joysticks/Gamepads --->
- Für spezielle Joysticks
[ ] Tablets ---> [ ] Touchscreens ---> [ ] Miscellaneous devices --->
- Verschiedene Geräte, u.A. auch PC-Speaker-Unterstützung
Hardware I/O ports ---> < > Gameport support
- Unterstützung für den Gameport (15-polig); für einige Karten muss noch ein zusätzliches Modul aktiviert werden.
< > Serial port line discipline
- Für Eingabegeräte (Maus, Joystick, Tabletts), die über die COM-Schnittstelle kommunizieren.
< > ct82c710 Aux port controller < > Parallel port keyboard adapter
- Für Keyboards, die am Parallel-Port angeschlossen sind.
< > PCI PS/2 keyboard and PS/2 mouse controller
- Für mobile Docking-Stationen, die über PS/2-Maus und -Tastatur verfügen.
< > Raw access to serio ports
Character devices --->
-*- Virtual terminal [ ] Non-standard serial port support Serial drivers ---> < > 8250/16550 and compatible serial support < > 8250/16550 PCMCIA device support (4) Maximum number of 8250/16550 serial ports (4) Number of 8250/16550 serial ports to register at runtime [ ] Extended 8250/16550 serial driver options
- Untermenü für die seriellen Schnittstellen (COM-Ports) des Computers
[ ] Legacy (BSD) PTY support
- Alte BSD-ähnliche PTY-Unterstützung. Wird in den meisten Fällen nicht mehr benötigt.
< > Parallel printer support [ ] Support for console on line printer < > Support for user-space parallel port device drivers < > Texas Instruments parallel link cable support < > IPMI top-level message handler ---> <M> Intel/AMD/VIA HW Random Number Generator support
- Ein Pseudozufalls-Generator, der aber nur mit bestimmter Hardware verfügbar ist. Er wird über /dev/hwrandom angesprochen.
< > /dev/nvram support <*> Enhanced Real Time Clock Support
- Support für die Hardware-Uhr.
< > Double Talk PC internal speech card support < > Siemens R3964 line discipline < > Applicom intelligent fieldbus card support < > Sony Vaio Programmable I/O Control Device support PCMCIA character devices --->
- Character-Geräte an der PCMCIA-Schnittstelle.
< > ACP Modem (Mwave) support
- Treiber für einige sogenannte WIN-Modems.
< > RAW driver (/dev/raw/rawN) [ ] HPET - High Precision Event Timer < > Hangcheck timer < > TPM Hardware Support --->
<M> I2C support ---> Der I²C-Bus ist zum Auslesen von Lüfterdrehzahlen, Netzteilspannungen, Temperatursensoren (Mehr dazu im LM-Sensors-Howto), sowie zum Betrieb mancher TV-Karten notwendig.
<M> I2C device interface
- Die zwei Module sind für generelle I2C-Unterstützung.
I2C Algorithms ---> I2C Hardware Bus support ---> Miscellaneous I2C Chip support ---> [ ] I2C Core debugging messages [ ] I2C Algorithm debugging messages [ ] I2C Bus debugging messages [ ] I2C Chip debugging messages
<M> Hardware Monitoring support --->
- Hier den passenden Sensortreiber auswählen, bzw. wenn man diesen nicht genau weiß, dann alle Module aktivieren.
Multimedia devices ---> Untermenü für Video-, TV-, Radio-, DVB-Karten. Hier einfach wieder den passenden Treiber auswählen, wenn man solch eine Karte besitzt.
Graphics support ---> Das ist für den Framebuffer-Support. Damit kann man die Auflösung in der Konsole verändern. Standardmäßig hat die Konsole eine Auflösung von 80x25, damit kann man jedoch nur sehr wenige Informationen darstellen. Mit dem Framebuffer kann man alle gängigen Auflösungen, die die Grafikkarte und der Monitor unterstützen, auswählen.
<M> /dev/agpgart (AGP Support) --->
- Für Mainboards mit AGP-Slot. Siehe auch nVidia.
<M> xyz chipset support <M> AMD Opteron/Athlon64 on-CPU GART support
Wird bei AMD64 Systemen benötigt.
- Hier den passenden Chipsatztreiber auswählen, siehe auch Ausgabe von lspci -> Host Bridge.
[ ] Direct Rendering Manager (XFree86 4.1.0 and higher DRI support)
- Sollte deaktiviert bleiben, da Xorg-X11 seine eigenen Treiber mitbringt; bei externen Treibern (z.B. NVIDIA) darf diese Option ebenfalls nicht aktivert sein.
< > Lowlevel video output switch controls. [*] Support for frame buffer devices ---> -*- Enable Video Mode Handling Helpers *** Frame buffer hardware drivers *** < > Cirrus Logic support < > Permedia2 support < > CyberPro 2000/2010/5000 support [ ] Chips 69000 display support [ ] IMS Twin Turbo display support < > VGA 16-color graphics support <*> Userspace VESA VGA graphics support
Uvesafb ist der Nachfolger von vesafb-tng; mehr Infos dazu aufs Spocks offizieller uvesafb-Webseite (englisch) und Fbsplash.
< > Hercules mono graphics support < > nVidia Riva support
- Wird gerne von GeForce-Benutzern irrtümlicherweise aktiviert. Eine GeForce ist keine Riva ;). Die Aktivierung führt dazu, dass der Nvidia-Treiber nicht funktioniert.
< > Intel 810/815 support [...] < > Virtual Frame Buffer support (ONLY FOR TESTING!) Console display driver support ---> -*- VGA text console [ ] Enable Scrollback Buffer in System RAM [ ] Video mode selection support <*> Framebuffer Console support
- Ohne diese Option ist kein Framebuffer möglich.
[ ] Map the console to the primary display device [ ] Framebuffer Console Rotation [*] Support for the Framebuffer Console Decorations [ ] Select compiled-in fonts
- Für Fbsplash notwendig. Wurde in fbcondecor umbenannt.
[ ] Bootup Logo --->
[ ] Standard black and white Linux logo
[ ] Standard 16-color Linux logo
[ ] Standard 224-color Linux logo
- Das Logo ist der niedliche Pinguin, der beim Booten links oben in der Ecke zu bestaunen ist. Falls Fbsplash verwendet werden soll, muss diese Option deaktiviert sein.
Sound --->
<M> Sound card support Advanced Linux Sound Architecture ---> <M> Advanced Linux Sound Architecture <M> Sequencer support
- Ist für die MIDI-Unterstützung da; wenn nicht benötigt, kann es auch deaktiviert werden.
<M> Sequencer dummy client <M> OSS Mixer API <M> OSS PCM (digital audio) API [*] OSS PCM (digital audio) API - Include plugin system [*] OSS Sequencer API
- Diese Option erscheint nur, wenn auch Sequencer-Unterstützung weiter oben aktiviert wurde. Die zwei bzw. drei OSS-Emulationen sollten aktiviert sein, da einige Programme nur die OSS-Ausgabe unterstützen.
[ ] Dynamic device file minor numbers
- Erlaubt die Benutzung von mehr als acht Soundkarten, erfordert Udev.
[ ] Support old ALSA API
- Unterstützt alte ALSA API. Sollte aktiviert sein, wenn Programme ALSA 0.9.0 rc3 oder älter benötigen.
[ ] Verbose procfs contents
- Interessant für Entwickler. Bläht auch das ALSA-Subsystem auf.
[ ] Verbose printk
[ ] Debug
Generic devices --->
ISA devices --->
PCI devices --->
USB devices --->
System on Chip audio support --->
- Unter ISA, PCI bzw. USB muss dann noch das entsprechende Soundkarten-Modul aktiviert werden; siehe dazu auch lspci/lsusb -> Multimedia audio controller.
Open Sound System --->
- Wird nicht mehr benötigt
[*] HID Devices --->
{*} Generic HID support
[ ] /dev/hiddev raw HID device support
*** USB Input Devices ***
<M> USB Human Interface Device (full HID) support
- Für Eingabegeräte am USB-Port (Mouse, Keyboard, Joystick, usw.)
[ ] Enable support for iBook/PowerBook/MacBook/MacBookPro special keys [ ] Force feedback support [ ] /dev/hiddev raw HID device support
[*] USB support --->
{M} Support for Host-side USB
[ ] USB verbose debug messages
*** Miscellaneous USB options***
[*] USB device filesystem
[ ] Dynamic USB minor allocation
[ ] USB selective suspend/resume and wakeup
*** USB Host Controller Drivers ***
- Hier muss der vorhandene Host Controller-Treiber ausgewählt werden; siehe auch lspci -v -> USB Controller. Bei Systemen, die einen USB-2.0-Controller besitzen genügt es nicht, nur den ehci-Treiber zu aktivieren, sondern es muss auch uhci bzw. ohci aktiviert sein.
<M> EHCI HCD (USB 2.0) support
- Aktivieren, wenn lspci -v einen USB-2.0- bzw EHCI-Controller anzeigt.
[*] Full speed ISO transactions [*] Root Hub Transaction Translators <M> OHCI HCD support
- Aktivieren wenn lspci -v einen OHCI-Controller anzeigt.
<M> UHCI HCD (most Intel and VIA) support
- Aktivieren wenn lspci -v einen UHCI-Controller anzeigt.
*** USB Device Class drivers ***
- Aktivieren, wenn man Sound-Equipment an USB anschließen will.
< > USB Bluetooth TTY support
- Für USB Bluetooth-Geräte.
< > USB MIDI support
- Für MIDI-Geräte am USB-Port.
< > USB Modem (CDC ACM) support
- Für Modem- bzw. ISDN-Geräte am USB-Port (funktioniert nicht mit allen Geräten).
< > USB Printer support
- USB-Drucker
<M> USB Mass Storage support
- Festplatten am USB-Port oder USB-Sticks, Kartenleser..
*** USB Imaging devices *** *** USB port drivers *** *** USB Miscellaneous drivers *** ...
- Ab hier kommt dann die spezielle Treiber-Unterstützung für diverse USB-Geräte, da sollte jeder für sich die Sachen aktivieren, die er benötigt; siehe auch lsusb.
[ ] DMA Engine support --->
<*> Intel I/OAT DMA support
- aktivieren bei neueren Intel Xeon CPUs, wenn die Leistung von Gigabit Ethernet und schnelleren Geräten verbessert werden soll. Siehe im Wikipedia unter http://en.wikipedia.org/wiki/Direct_memory_access#DMA_engines.
[*] Network: TCP receive copy offload
- Entlastet die CPU bei Netzwerkaktivitäten
[Bearbeiten] Firmware Drivers
- Hier kann man systemspezifische Firmware Treiber angeben.
< > BIOS Enhanced Disk Drive calls determine boot disk < > EFI Variable Support via sysfs < > BIOS update support for DELL systems via sysfs < > Dell Systems Management Base Driver [*] Export DMI identification via sysfs to userspace
[Bearbeiten] File systems
Root-Partitionen müssen fest einkompiliert werden <*>, sonst reicht m oder falls nicht benötigt, deaktiviert lassen.
<M> Second extended fs support
- Hat man zusätzlich eine /boot-Partition so ist diese in den meisten Fällen mit ext2 formatiert
[ ] Ext2 extended attributes [ ] Ext2 execute in place support <*> Ext3 journalling file system support [ ] Ext3 extended attributes <*> Reiserfs support
- Dies ist nicht die Reiser4-Unterstützung.
[ ] Enable reiserfs debug mode [ ] Stats in /proc/fs/reiserfs [ ] ReiserFS extended attributes <*> JFS filesystem support [ ] JFS POSIX Access Control Lists [ ] JFS Security Labels [ ] JFS debugging [ ] JFS statistics <*> XFS filesystem support [ ] Quota support [ ] Security Label support [ ] POSIX ACL support [ ] Realtime subvolume support
- Sämtliche Dateisysteme haben noch spezielle Optionen, falls man diese benötigt wie z.B. ACL-Support bei JFS dann müssen diese natürlich mit aktiviert werden
< > Minix fs support
- Altes Linux-Dateisystem, kann aber noch auf einigen Disketten vorhanden sein.
< > ROM file system support
[*] Inotify file change notification support [*] Inotify support for userspace
- Inotify ist ein Datei Änderungs Benachrichtungs System und ein Ersatz für dnotify. Inotify behebt zahlreiche Mängel in dnotify und stellt einige neue Funktionen, inklusive multiple Datei events, one-shot Unterstützung, und unmount Benachrichtigung, vor.
[ ] Quota support
- Möchte man Grenzen für die Speicherplatz-Größe der Benutzer setzen (z.B. maximal 100MB für Benutzer xyz) dann muss dies aktiviert werden, diese Optionen funktioniert nur bei ext2-, ext3- und reiserfs-Dateisystemen.
< > Kernel automounter support < > Kernel automounter version 4 support (also supports v3)
- Aktiviert den Automounter. Dieser kann Dateisysteme bei Bedarf automatisch mounten, mehr dazu siehe: Automatisches Mounten.
CD-ROM/DVD Filesystems ---> <M> ISO 9660 CDROM file system support [*] Microsoft Joliet CDROM extensions [*] Transparent decompression extension <M> UDF file system support DOS/FAT/NT Filesystems ---> <M> MSDOS fs support <M> VFAT (Windows-95) fs support (437) Default codepage for FAT (iso8859-1) Default iocharset for FAT <M> NTFS file system support [ ] NTFS debugging support [ ] NTFS write support
- Der Schreibzugriff auf NTFS erlaubt lediglich das Überschreiben von Dateien ohne Änderung der Dateigröße. Mehr dazu: MS Dateisysteme mounten
Pseudo filesystems ---> -*- /proc file system support
- Das proc-Dateisystem wird immer benötigt und sollte auf keinen Fall deaktiviert werden.
[ ] /proc/kcore support
- hauptsächlich fürs Debuggen notwendig
[*] Virtual memory file system support (former shm fs) [ ] HugeTLB file system support Miscellaneous filesystems --->
- Bei Bedarf aktivieren.
[*] Network File Systems ---> <M> NFS file system support [*] Provide NFSv3 client support [*] Provide NFSv4 client support [ ] Allow direct I/O on NFS files
- Zum Mounten von NFS-Freigaben.
<M> NFS server support [ ] Provide NFSv3 server support [*] Provide NFS server over TCP support < > Secure RPC: Kerberos V mechanism < > Secure RPC: SPKM3 mechanism
- Wenn man selbst NFS-Freigaben exportieren möchte.
< > SMB file system support (OBSOLETE, please use CIFS)
- veraltet, bitte CIFS nutzen!
[ ] Use a default NLS
- Die Standard-NLS kann beim Mounten mit angegeben werden, falls die Darstellung der Dateinamen fehlerhaft ist.
<M> CIFS support (advanced network filesystem, SMBFS successor) [ ] CIFS statistics [ ] CIFS extended attributes
- CIFS ist der Nachfolger von SMB und wird von Samba sowie Windows-Versionen ab 2000 verwendet.
< > NCP file system support (to mount NetWare volumes)
- Zum Mounten von Novell Netware Volumes.
< > Coda file system support (advanced network fs)
- Dies wird z.B. benötigt um WebDAV-Freigaben wie das GMX Mediacenter mounten zu können.
< > Andrew File System support (AFS)
- Mehr zum Thema NFS hier: Netzwerk Verzeichnisse mounten
Partition Types --->
- Hier braucht man generell nichts zu aktivieren, es sei denn man verwendet die Dynamischer Datenträger-Funktion von Windows.
Native Language Support ---> <M> Codepage 437 (United States, Canada) <M> Codepage 850 (Europe) <M> Windows CP1250 (Slavic/Central European Languages) <M> NLS ISO 8859-1 (Latin 1; Western European Languages) <M> NLS ISO 8859-15 (Latin 9; Western European Languages with Euro) <M> NLS UTF8
[Bearbeiten] Kernel hacking
[ ] Show timing information on printks
- Der Kernel startet in der Sekunde 0 (Null).
- Jedes printk also jede Ausgabe des Kernels (z.B. bei Treiberinitalisierungen, Operationen, Fehlerausgaben etc.) gibt zusätzlich die Sekunde aus in der sie getätigt wurde, damit lässt sich die Zeit zwischen den Ausgaben (bzw. dessen dahinter stehenden Operationen) differenzieren.
[ ] Enable __deprecated logic
- Aktivieren, um Warnungen über veralteten, überholten Code beim Kompilieren des Kernels zuzulassen, wie z.B. "warning: 'foo' is deprecated (declared at kernel/power/somefile.c:1234)".
[ ] Enable __must_check logic
- Aktivieren, um Warnungen wie "warning: ignoring return value of 'foo', declared with attribute warn_unused_result" beim Kompilieren des Kernels zuzulassen.
[ ] Magic SysRq key
- Die Magic SysRq Keys (Alt+PrintScreen/Druck/Scrn/SysRq) sind eine Reihe von Tastenkombinationen des Kernels, mit denen sich verschiedene Funktionen ausführen lassen, wie zum Beispiel ein Neustart, sync-Befehl oder Killen der Prozesse.
[ ] Enable unused/obsolete exported symbols
- Aktivieren, um nicht mehr gebrauchte, bald entfernte Kernel-Symbole zu exportieren (macht den Kernel größer), manche Module benötigen solche eventuell noch, in der Regel aber nicht mehr.
[ ] Debug Filesystem
- Debugfs ist ein virtuelles Dateisystem, mit dem sich Debugging in den Userspace exportieren lässt.
[ ] Run 'make headers_check' when building vmlinux
- Der make-Vorgang prüft die (vom User eventuell modifizierten) Kernelheader auf Verwendbarkeit.
[ ] Kernel debugging
- Weitere Optionen, um Teile des Kernels zu debuggen.
Weitere Infos folgen...
[ ] SLUB debugging on by default
- Diese Option aktiviert das SLUB-Debugging äquivalent zum Kernelparameter slub_debug automatisch. slub_debug=- deaktiviert das automatische Debugging.
[ ] Enable SLUB performance statistics
- Mit dieser Option lässt sich mit dem Tool slubinfo SLUBs Speicherverwaltungsstatistiken auslesen, um daraus jene Schlüsse ziehen zu können. Dies hat aber enorme Geschwindigkeitseinbußen zur Folge.
[ ] Latency measuring infrastructure
- Es lassen sich, mit dem Programm LatencyTop z.B., Kernellatenzzeiten auslesen.
[ ] Provide code for enabling DMA over FireWire early on boot
- Mit FireWare (bzw. dessen "DMA remote" des OHCI-1394) lässt sich der RAM eines beim Start hängendem Linuxsystems auslesen, bzw. mit (aus dem GDB) firescope der printk-Speicher und fireproxy die unteren 4GiB. Weiteres siehe unter Documentation/debugging-via-ohci1394.txt.
[ ] Sample kernel code --->
- Hier lässt sich Kernelbeispielcode erstellen und testen.
< > Build kobject examples
- Hiermit werden kobject-Structuren erstellt (für sogenannte Subsysteme des Kernels wie z.B. das sysfs) in Verbindung mit ksets und ktypes.
IO delay type (port 0x80 based port-IO delay [recommended]) --->
- Hier lassen sich die Arten festlegen, um eine Verzögerung zu erstellen, die beim Schreibzugriff auf Geräten manchmal nötig ist.
(X) port 0x80 based port-IO delay [recommended]
- Empfohlener Port-IO, kann einige AMD64-Architekturen abstürzten lassen.
( ) port 0xed based port-IO delay
- Alternative und sichere Option für nicht x86-Architekturen (i.d.R. auch für viele moderne Computer) die mit Prozessorschleifen arbeitet, wobei das Problem enstehen kann, dass beim frühen Start die Prozessorgeschwindigkeit (BogoMips) nicht bekannt ist.
( ) udelay based port-IO delay
- Dies benutzt die udelay-Funktion (mit 2 Mikrosekunden) zur Verzögerung und hat keine Auswirkung auf den Port-IO.
( ) no port-IO delay
- Keine Port-IO-Verzögerung, nicht zu empfehlen bei älteren Computern bei denen manche Operationen davon abhängig sind, sollte aber auf modernen Computern funktionieren.
[Bearbeiten] Security options
Wird hier nichts ausgewählt, werden die Standard Security Einstellungen automatisch gewählt. Mehr Infos folgen
[Bearbeiten] -*- Cryptographic API
[M] Michael MIC keyed digest algorithm
- Wird benötigt, wenn ein Drahtlos-Netzwerk vorhanden ist, z.B. Intel/Pro Wireless 2200 BG.
[M] AES cipher algorithms
- Wenn man eine Partition oder Daten verschlüsseln möchte, muss man entsprechende Alghorithmen aktivieren. Mehr Infos dazu zum Beispiel unter Partition verschluesseln mit dm-crypt.
[Bearbeiten] [ ] Virtualization
< > Kernel-based Virtual Machine (KVM) support (NEW) < > Linux hypervisor example code < > PCI driver for virtio devices (EXPERIMENTAL) < > Virtio balloon driver (EXPERIMENTAL)
[Bearbeiten] Library routines
<*> CRC-CCITT functions <*> CRC16 functions < > CRC ITU-T V.41 functions -*- CRC32 functions < > CRC7 functions <*> CRC32c (Castagnoli, et al) Cyclic Redundancy-Check
