LDFLAGS

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[Bearbeiten] Verwendung

LDFLAGS optimieren den Linker hinsichtlich Geschwindigkeit und Größe der Binärdateien.

Die Flags für den Linker können in der /etc/make.conf in einer Zeile LDFLAGS= eingetragen werden. Dabei sollten bestimmte Regeln eingehalten werden:

  • Mehrere Parameter werden durch Leerzeichen getrennt.
  • Jedem Parameter geht ein separates -Wl, voraus.
  • Jedes Leerzeichen innerhalb eines Parameters wird durch ein Komma ersetzt.

Ein Beispiel:

Es sollen die Optionen -O1, -z now und --sort-common verwendet werden. Das sieht dann so aus:

LDFLAGS="-Wl,-O1 -Wl,-z,now -Wl,--sort-common"

[Bearbeiten] Übersicht

Wenn dies aktiviert ist wird die Ausgabe des Linkers optimiert. (sicher):

  • -O1

Diese Option läd die Referenzen eines Programmes schon beim starten, damit dauert dies länger, erhöht aber die Performance danach. (sicher)

  • -z now

Fügt nur die Symbole die wirklich gebraucht werden hinzu. (sicher mit sys-devel/binutils-2.17 oder neuer)

  • --as-needed

Verhindert Lücken zwischen den Symbolen, und resultiert damit in ein effizienteres Layout der Binärdatei. (fast sicher)

  • --sort-common

Sorgt für eine Optimierung hinsichtlich Speicherausnutzung, statt Geschwindigkeit. (fast sicher)

  • --no-keep-memory

Entfernt die Symbolinformationen von der Datei. (keine Information)

  • -s

(fast sicher, Probleme mit der glibc)

  • --relax

[Bearbeiten] Probleme in manchen Paketen

Für manche Pakete ist es ratsam, alle Optimierungen abzuschalten. Das gilt für:

  • glibc
  • gstreamer
  • openoffice
  • dbus
  • xen
  • anything written in Fortran
  • anjuta

[Bearbeiten] siehe auch

  • man ld
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