NTFS Dateirechte korrigieren
Aus Gentoo Linux Wiki
| Terminals / Shells • X • Portage • System • Dateisysteme • Kernel • Netzwerk• Sonstiges • alphabetischer Tipp Index |
Mounted man ein NTFS oder (V)FAT Dateisystem, so erscheinen normalerweise alle Dateien mit gesetztem Ausführbarkeitsflag(+x).
Dies kann man verhindern, indem man beim Mounten die Optionen dmask=022,fmask=133 anhängt (explizit im Mount-Befehl, z.B. mount /dev/hda3 /NT-Partition -o dmask=022,fmask=133, oder implizit in der Datei /etc/fstab an vierter Stelle (direkt hinter dem Feld für das Dateisystem). Diese Flags funktionieren wie umask, d für directories (Verzeichnisse), f für files (Dateien). Damit werden die Dateien direkt mit den richtigen Rechten in den Mount-Point eingeblendet und man kann sich die nötigen Nacharbeiten ersparen.
Das nützt natürlich nichts mehr, wenn man nun schon Datei kopiert hatte, da sich das erneute Mounten naturgemäß nicht mehr auf die bereits gemachten Kopien auswirken kann. Um die Rechte von bereits gemachten Kopien zu korrigieren, kann man den folgenden Befehl chmod -x,+X <verzeichnis> -R verwenden, wobei <verzeichnis> Durch das Verzeichnis zu ersetzen ist, wo die Dateien hin kopiert wurden (ein einfacher Punkt "." für das Aktuelle Verzeichnis).
Wine Benutzer, die .exe-Dateien direkt aufrufen können wollen, müssen u.a. das Ausführbar-Flag für .com, .exe und .bat Dateien (ggf. auch weitere, wie .scr) setzen, da der Linux Kernel nur dann nach wine als Interpreter in Betracht ziehen kann, wenn das Binary auch als Ausführbar markiert ist. Dies kann mit folgendem Befehl erreicht werden: find -name '*.exe' -exec chmod +x {} \;
Siehe auch die Man-Pages zu fstab, mount und chmod.
