Remote Kernel Upgrade
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[Bearbeiten] Einfuehrung
Dies ist eine Uebersetzung aus der englischen Wiki 1
Sagen wir, man hat einen Server, und man moechte den Kernel remote upgraden. Aber was passiert, wenn der Kernel versagt? Mit GRUB hat man die Option einen 'Fallback-Kernel' zu booten. Dieses HOWTO beschreib, wie man das macht. Version .95 von GRUB wird benoetigt.
[Bearbeiten] Neuen Kernel kompilieren
Baue zuerst den neuen Kernel (HOWTO Kernel manuell kompilieren) den zu installieren willst, und verschiebe ihn in /boot - der Name sollte sich vom Vorgaenger unterscheiden.
[Bearbeiten] GRUB einrichten
Um GRUB einzurichten, muss die config veraendert werden. Wenn nach dem Gentoo Handbuch gegangen wurde, ist die Bootpartition /dev/sda1, deswegen muss man erst:
mount /dev/sda1 /boot
Dannach oeffnet man die /boot/grub/grub.conf und editiert:
default saved # WICHTIG timeout 10 fallback 1 # WICHTIG title A root (hd1,0) kernel /kernel-2.6.7 savedefault fallback # WICHTIG title B root (hd2,0) kernel /kernel-2.6.5 savedefault
Jetzt stellt man GRUB so ein, dass er den neuen Kernel mit dem naechsten Boot laedt. Das ist sehr wichtig, sonst wird GRUB beim Boot mit error 15 stehen bleiben, was das manuelle entfernen der savedefault fallback Zeile bezweckt, deswegen muss bevor der Kernel bootet
grub-set-default 0
ausgefuehrt werden.
[Bearbeiten] Reboot
Jetzt wird GRUB zuerst den neuen Kernel testen, wenn jedoch aus irgendeinem Grund der Kernel Probleme hat, wird GRUB zum Fallback Kernel zurueckgreifen. Das kann jedoch einen manuellen Reboot verursachen, hoffentlich ist der Zugang zur Steckdose fuer einen Reboot frei.
Es laesst sich auch "panic=30" an die Kernel Optionen hinzufuegen, was den Kernel nach 30 Sekunden booten sollte, falls er Probleme hat.
Wenn der Computer mit der Option panic=30 nicht booten will, sitzt Du fest. Es gibt zwei Moeglichkeiten, einen Hardware reset zu verursachen.
Die erste Moeglichkeit ist, das Team des Rechenzentrums oder aber das dauert, meist zu lang.
Die zweite Moeglichkeit waere, eine "reboot bar" zu benutzen. Schau im Internet nach "reboot bar".
Es gibt verschiedene Produkte, vom 'rack mount' zu den 'small 1 outlet units', zum Beispiel "iBoot".
Man kann natuerlich auch IPMI benutzen, das sind Hardwaremodule (BMC/miniBMC) welche standartmaessig
eingebaut sind, zum Beispiel auf den meisten neueren Intel(R) Servermotherboards.
Das gibt die Moeglichkeit den Server uebers Netzwerk zu booten,
in dem man ein spezielles Paket zu der Netzwerkkarte sendet, auch ueber ein geroutetes Netzwerk.
Mehr dazu hier.
[Bearbeiten] Bei einem Fehler
Wenn der Kernelboot fehlschlägt, wird der Standardkernel um eins erhöht und das führt auf den alten Kernel. Der wird beim nächsten Reboot geladen.
[Bearbeiten] Bei Erfolg
Wenn der Kernel erfolgreich startet, sollte es nichts beunruhigendes geben. Aber beim naechsten Reboot wird der alte Kernel geladen, deswegen sollte man jetzt die config editieren, oder einfach
grub-set-default
starten.
[Bearbeiten] Anmerkungen aus der englischen Wiki
Needs more explaination of things -- Thrasher 17:17, 30 Jul 2004 (GMT) Also references to sources would be nice -- 28 May 2005
