Swap

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[Bearbeiten] Definition

Als Swap bezeichnet man den Auslagerungsspeicher unter Unix-Systemen. Er ist in etwa vergleichbar mit der so genannten "Auslagerungsdatei" von Windows®.

Ist der RAM gefüllt, werden Dateien, welche noch von der CPU bearbeitet werden sollen, dorthin ausgelagert. Swap wird normalerweise in einer oder mehreren Partitionen vom Typ 82 untergebracht, kann aber auch in einer Datei liegen.

Im Gegensatz zum schnellen Arbeitsspeicher (RAM) kann man auf den Swap, den man theoretisch auf jedem Blockgerät – das heißt nicht nur Festplatte, sondern zum Beispiel auch USB-Stick – unterbringen kann, nur vergleichsweise langsam zugreifen. Aufgrund der guten Speicherverwaltung des Linux-Kernels ist die Benutzung des Swaps auch meistens nur selten nötig.

Es hält sich das Gerücht, wonach der Swap-Bereich doppelt so groß sein sollte wie der vorhandene RAM. Dies ist seit Kernel 2.6 nicht mehr notwendig: je mehr RAM vorhanden ist, desto weniger Swap wird in der Regel benötigt. Völlig ohne Swap sollte ein System aber auch nicht betrieben werden, denn der vorhandene Swap erhöht auch die Gesamtmenge des theoretisch verfügbaren Speichers, was u.U. zu einem performanteren Betrieb von Anwendungen führen kann.

Wenn man aber vorhat den Rechner in den Ruhezustand (Suspend to Disk) zu versetzen, muss Swap mindestestens so groß wie der RAM sein.

[Bearbeiten] Siehe auch

'Persönliche Werkzeuge