Xen 3.0

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[Bearbeiten] HowTo Gentoo XEN 3.02

Ich installiere einen Server mit Gentoo 2006.1 auf diesem soll auch gleichzeitig Scalix Mailserver (unter Fedora FC5) laufen und Windows.

Und ich dachte mir, Ich schreibe mal alles mit, vielleicht hilft das ja einem mal weiter. Dies ist mein erstes HowTo. Ich bitte um Verstäntniss..

[Bearbeiten] Vorbereitung

[Bearbeiten] Xen Host und Gast

Als Host-System bezeichnet man das Betriebssystem, welches alle anderen Systeme virtualisiert. Also das Grundsystem des Rechners. Bei Xen heist der Host Dom0. Als Gastsysteme werden die Betriebssysteme bezeichnet, die vom Dom0 verwaltet werden. Diese nennt man DomU.

Alle Systeme laufen gleichzeitig. Der Speicher (RAM) wird aufgeteilt und die CPU Leistung nach Bedarf verteilt.


[Bearbeiten] Meine Hardware

CPU 4 x Intel Xeon CPU 5130 @ 2.00 GHz

Ganz wichtig ist es, wenn ihr ein Windows virtualisieren wollt, eine Virtualisierungs-Erweiterung in der CPU zu haben, wie z.B. Intel Vanderpool oder AMD Pacifica

Wie bekomme ich raus ob meine CPU die Erweiterungen hat?

cat /proc/cpuinfo | grep flags
flags           : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov 
pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm pbe nx lm constant_tsc pni 
monitor ds_cpl vmx tm2 ssse3 cx16 xtpr dca lahf_lm 


Wenn ihr in der Liste VMX (intel) oder SVM (amd) findet könnt ihr Windows virtualisieren, ansonsten nur Linux bzw. Betriebssysteme mit einem angepassten Kernel.

[Bearbeiten] Der Gentoo Host Dom0

[Bearbeiten] Neu istallieren

Da mein Rechner ja neu ist, werde ich ihn von Grund auf Installieren. Ich liebe diese Gentoo Live-CD mit dem GUI-Installer.

Ich Installiere

  • Stage3
  • x86
  • i686
  • unstable (ACCEPT_KEYWORDS="~x86") die xen ebuilds sind alle mask
  • X11 mit windowmaker (fuer den GUI zugriff auf die GastSysteme)

Also habe ich ein 32Bit Host-System (Dom0)

Die Gast-Systeme könnnen auf die Platten/Partitionen des Hostsystems zugreifen sowie auch auf virtuelle Platten die als Datei im Filesystem liegen.

Da ich lieber virtuelle Platten verwende, lege ich mir keine extra Partitionen für die Gastsysteme an. Virtuelle Platten lassen sich im laufenden Betrieb dann einfacher verwalten und backup'pen. Die virtuellen Platten lassen sich auch im Host System mounten.

[Bearbeiten] UseFlag's

Wenn der Rechner ueber 4GB Ram hat sollte Ihr der UseFlag pae mit aufnehmen. ACHTUNG!! Ihr musst beim im KERNEL auch dann auf 64GB Ram umstellen. wenn beides nicht uebereinstimmt startet der kernel nicht.

sdl ist wichtig wenn die Gastsystem bildschiermausgaben auf als fenster sehen wollt. Alternative ware Zugang via VNC. Zusammen mir nptlonly also alles rein in die make.conf und

# emerge -pv glibc

[Bearbeiten] Xen auf 32Bit

Wenn der Rechner 32bit hat musst Ihr die direct-seg-refs abschalten. das geht ganz einfach indem ihr in der make.conf den CFLAGS hinzufuegt.

# CFLAGS="-march=prescott -O2 -pipe"

zu

# CFLAGS="-march=prescott -O2 -pipe -mno-tls-direct-seg-refs"


[Bearbeiten] emerge Xen

Dann koennen die Xen ebuilds Installiert werden.

# emerge -av xen xen-sources xen-tools

Wenn das gentoo hier mit Mask antwortet dann:

# ACCEPT_KEYWORDS="~x86" emerge -av xen xen-sources xen-tools

~x86 mit der arch des systems ersetzen

[Bearbeiten] Xen kernel

Die xen kernel sourcen liegen jetzt unter

# cd /usr/src/linux-2.6.16.28-xen-r1

Version kann natuerlich abweichen.

Nun Kopiert Ihr die akktuelle KernelConfig in das Src-XenKernel Verzeichniss

# gzip -c -d /proc/config.gz > .config

jetzt muss der kernel noch Angepasst werden.

# make menuconfig 
Processor type and features -->
 Subarchitecture Type auf Xen-compatible umstellen   
XEN -->
 [*] Privileged Guest (domain 0)                                                 
 <*> PCI device backend driver                                               
     PCI Backend Mode (Passthrough)  --->
 [ ]   PCI Backend Debugging (NEW)                                           
 <*> Block-device backend driver (NEW)                                       
 < >   Block Tap support for backend driver (DANGEROUS) (NEW)               
 <*> Network-device backend driver (NEW)                                     
 [ ]   Pipelined transmitter (DANGEROUS) (NEW)                               
 <*>   Network-device loopback driver (NEW)                                  
 <*> TPM-device backend driver
 [ ]   TPM backend closes upon vTPM failure (NEW)                             
 < > Block-device frontend driver                                            
 < > Network-device frontend driver                                           
 < > Block device tap driver (NEW)                                           
 < > TPM-device frontend driver (NEW)                                        
 [*] Scrub memory before freeing it to Xen (NEW)                            
 [*] Disable serial port drivers (NEW)                                      
 <*> Export Xen attributes in sysfs (NEW)  
Networking --->
 Networking options --->
   [*] IP: tunneling
   [*] 802.1d Ethernet Bridging
Device Drivers  --->
  Block devices  --->
    <*> Loopback device support

Nur bei > 4GB Ram

Processor type and features -->
  High Memory Support (64GB)  ---> 


Nun kann der Kernel Compiliert werden.

# make
# make modules_install

Damit habt Ihr einen xen kernel fuer euer host(dom0) system. das natuerlich noch nach boot kopiert werden sollte

# cp vmlinuz /boot/vmlinuz-dom0

jetzt noch einen eintrag in eurer grub.conf hinzufuegen

# vi /boot/grub/grub.conf
title=Xentoo
root (hd0,0)
kernel /xen.gz dom0_mem=1024M
module /vmlinuz-dom0 root=/dev/sda3

dann koennt ihr den rechner neu booten und den xen kernel auswaehlen.


--Rene 23:59, 21. Jan 2007 (UTC)

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