Zip Laufwerk
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[Bearbeiten] Parallelport Zip-Laufwerk
[Bearbeiten] ATAPI / IDE Zip-Laufwerk
Das IDE Zip-Laufwerk ist unter Linux recht einfach einzurichten, es funktioniert ohne SCSI-Emulation. Als erstes müssen die folgenden Dinge in den Kernel einkompiliert werden (ich gehe hier davon aus das alles in den Kernel einkompiliert wird):
<*> ATA/ATAPI/MFM/RLL support <*> Enhanced IDE/MFM/RLL disk/cdrom/tape/floppy support <*> Include IDE/ATAPI FLOPPY support
Jetzt noch den Kernel wie gewohnt neu kompilieren und rebooten.
Wenn das Zip-Laufwerk als Slave am zweiten IDE-Strang hängt kann man standard Iomega Medien so mounten:
| Code: Zip-Laufwerk mounten |
mkdir /mnt/zip mount -t vfat /dev/hdd4 /mnt/zip |
Eventuell möchte man die Zip-Diskette ohne Partitionen mit ext2 formatieren, dann kann natürlich kein Windows PC mehr die Medien lesen. Dazu muss zuerst mit fdisk die FAT Partition entfernt werden.
| Code: Partition entfernen |
umount /dev/hdd fdisk /dev/hdd |
Mit "p" kann man sich die Partitionstabelle ansehen, mit d eine Partition löschen, funktioniert alles wie bei Festplatten. Am Ende sollten keine Partitionen mehr auf der Zipdiskette sein.
Command (m for help): p Disk /dev/hdd: 100 MB, 100663296 bytes 64 heads, 32 sectors/track, 96 cylinders Units = cylinders of 2048 x 512 = 1048576 bytes Device Boot Start End Blocks Id System
Danach wie gehabt mit ext2 formatieren:
| Code: Ext2 Formatieren |
mke2fs /dev/hdd |
Jetzt kann die Zipdiskette ohne Angabe einer Partition gemountet werden:
| Code: Mounten |
mount -t ext2 /dev/hdd /mnt/zip |
