Apple Power Mac G4 MDD Dual 1 GHz (M8689)

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Power Mac G4 “Mirrored Drive Doors” (MDD) Dual 1 GHz, Model No. M8689LL/A

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Inhaltsverzeichnis

Spezifikation:

[Bearbeiten] Geschichte

Ich habe das Gerät gebraucht bekommen und wusste anfangs einige Daten nicht, etwa das genaue Baujahr bzw. den Auslieferungszeitpunkt sowie den Preis. Der Entstehungszeitpunkt ist wohl irgendwann im Jahr 2002, der Entstehungsort ist Cork in Irland. Der Preis ist für mich unerheblich. Der Rest steht im Internet, man muss nur suchen.

Als ich den Mac bekam war darauf Mac OS X Version 10.3.9 Panther installiert, das ja schon einige Jahre auf dem Buckel hat und für viele der aktuellen Mac OS-Programme nicht mehr geeignet ist. Außerdem hat Apple die Unterstützung mit Erscheinen von Mac OS X 10.5 Leopard eingestellt.

Das zum Auslieferungszeitpunkt aktuelle und vorinstallierte Mac OS war 9.2 und Mac OS X 10.2 Jaguar. Seit Anfang 2009 wird der “MDD” weltweit nicht mehr unterstützt. Bis dahin war er zumindest in den U.S.A. von Apple noch als Vintage eingestuft. Mac OS X ab Version 10.6 Snow Leopard kann nicht mehr auf PowerPC-basierten Macs installiert werden.

Ich war jedenfalls mit meinem DualG4 sehr zufrieden und verwendete ihn als Familien-Computer, zum Surfen und zum Verfassen von Texten in OpenOffice.org, aber auch zum Spielen und für die Haushaltsbuchführung, sowie für's Internet-Banking.

Seit Anfang 2009 habe ich ihn an meine Schwester verborgt. Ich installierte ihr Mac OS X 10.5 Leopard und die Prozessoren habe ich auf Dual 1,42 GHz aufgerüstet. Ich verwende jetzt einen Power Mac G5.

[Bearbeiten] Spezifikation und Modifikationen

Die folgende Liste zeigt die Spezifikationen der Apple-Hardware und Abweichungen gegenüber der ausgelieferten Ausstattung.

Hardware Spezifikation/​Standard Auslieferungszustand Aufrüstung/​Modifikation
CPU PowerPC 7455 Dual 1 GHz Dual 1,42 GHz
RAM 4 × PC2700-DIMMs 256 MB (1 × 256 MB) 2 GB (4 × 512 MB)
Primäre Festplatte(n) 2 × ATA/100 80 GB (7200UpM) 180 GB (7200UpM)
Weitere Festplatte(n) 2 × ATA/66
Optische Laufwerke 2 × ATA/33 (ATAPI) Pioneer DVR-104PD (SuperDrive) LG GSA-H55N (SuperMulti)
Erweiterungskarten 4 × PCI 2.1 (64-bit, 33 MHz)
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  1. D-Link DU-520 5-port USB 2.0 PCI Adapter (32-bit)
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  • Den Hauptprozessor (CPU) habe ich erst Mitte 2009 durch die letzte und stärkste Version aus dem Nachfolgemodell „FireWire 800“ ersetzt, was ohne Probleme möglich war. Verwendung findet neben der aufgesetzten Prozessor-Platine jeweils der dazugehörige Kühlkörper. Bei einem solchen Wechsel ist nur wichtig, dass die Frequenz des System-Bus dieselbe ist. Im Falle das MDD Dual 1 GHz ist der Systemtakt mit 167 MHz gleich schnell wie der des FW800 Dual 1,42 GHz.
  • Der großzügige Arbeitsspeicher ist natürlich eine wahre Freude, auch wenn 2 GB heutzutage (Stand: 2008-01) schon zum Standard zählen, was der maximal möglichen Ausstattung des Power Mac G4 MDD entspricht.
  • Die Festplatte mit 180 GB zählt heute auch sicher nicht mehr zu den wirklichen Größen, für das Betriebssystem und die Benutzerdaten reicht es jedoch allemal. Es lassen sich noch drei weitere reguläre PATA-Festplatten, einmal über die ATA/100- und zweimal über die ATA/66-Anbindung, einbauen. Die derzeit größten noch verfügbaren PATA-Festplatten haben eine Kapazität von 500 GB, größere Festplatten scheinen nicht geplant zu sein (Stand: 2009). Es ist jedoch möglich über SATA-nach-PATA-Adapter mit größeren Kapazitäten verfügbare SATA-Festplatten auch am regulären ATA-Anschluss zu verwenden.
  • Der SuperMulti-Brenner von LG war mir wegen der DVD-RAM-Unterstützung ein Anliegen. DVD-RAM ist einfach das Format für die Datenarchivierung (z. B. Digitalfotos), weil nur DVD-RAM-Medien laut Spezifikation mindestens 30 Jahre halten müssen, die meisten anderen Medien (auch Festplatten!) hingegen schon viel früher zu Datenverlust neigen. Die entsprechend korrekte Lagerung der DVD-RAM-Medien ist natürlich vorausgesetzt.
    Außerdem war das originale Laufwerk leider defekt und hat kein Medium akzeptiert.
  • Die USB-2.0-Aufrüstung war ebenfalls ein Muß, da ich einige externe USB-2.0-Festplatten mein Eigen nenne. Apple setzt traditionsgemäß auf FireWire, doch IEEE-1394-Festplatten sind rar und außerdem teuer... und FireWire-Schnittstellen finden bei PCs generell schlechtere Verbreitung als USB-Schnittstellen.
  • Anfangs konnte der ALSA-Treiber Töne über den eingebauten Chip TAS3004 nur sehr schlecht und leise wiedergeben, wodurch ich zur Umgehung des Problems eine Sound Blaster PCI 128-Karte verwendet habe. Dieses Treiber-Problem ist seit ALSA-Version 1.0.19 bzw. mit dem Linux Kernel 2.6.30 gelöst.
    Bug: ALSA Bug #2448, Bugfix: ALSA Changelog 1.0.19

[Bearbeiten] Status

[Bearbeiten] Installation

[Bearbeiten] System- und Prozessorarchitektur

Eigentlich ganz einfach. Zuerst einen Linux Kernel seiner Wahl installieren bzw. entkomprimieren und danach die Standard-Konfiguration für Power Mac 32-Bit erstellen:

make pmac32_defconfig

Alle weiteren Anpassungen sind optional, oder sollten dies sein.

[Bearbeiten] Weblinks

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